Die Teil­re­vi­si­on des Geld­wä­sche­rei­ge­set­zes (GwG) tritt am 1. Novem­ber 2013 in Kraft, wie der Bun­des­rat heu­te beschlos­sen hat. Die Mel­de­stel­le für Geld­wä­sche­rei (MROS) kann künf­tig mit ihren Part­ner­stel­len im Aus­land Finanz­in­for­ma­tio­nen aus­tau­schen und bei Finanz­in­ter­me­diä­ren Infor­ma­tio­nen beschaf­fen. Die Mel­de­stel­le kann zudem künf­tig selb­stän­dig Ver­trä­ge über die tech­ni­sche Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Geld­wä­sche­rei-Mel­de­stel­len abschlie­ssen.

Gleich­zei­tig mit dem GwG tritt eine Revi­si­on der Ver­ord­nung über die Mel­de­stel­le für Geld­wä­sche­rei (MGwV) in Kraft, die der Bun­des­rat eben­falls heu­te ver­ab­schie­det hat. Dar­in wer­den ein­zel­ne Geset­zes­an­pas­sun­gen näher aus­ge­führt.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.