Am 1. Janu­ar 2014 tritt Art. 24 Abs. 3 KAG in Kraft, der eine Pro­to­kol­lie­rungs­pflicht beim Ver­trieb kol­lek­ti­ver Kapi­tal­an­la­gen vor­sieht. Die Beauf­sich­tig­ten haben die Bedürf­nis­se ihrer Kun­den sowie die Grün­de für eine Emp­feh­lung für den Erwerb einer kol­lek­ti­ven Kapi­tal­an­la­ge schrift­lich fest­zu­hal­ten. Das Pro­to­koll ist anschlie­ssend dem Kun­den zu über­ge­ben.

Form und Inhalt des Pro­to­kolls ist auf dem Wege der Selbst­re­gu­lie­rung zu regeln (Art. 34a KKV). 

Die FINMA hat nun die ent­spre­chen­den Richt­li­ni­en der Schwei­ze­ri­schen Ban­kier­ver­ei­ni­gung als auf­sichts­recht­li­chen Min­dest­stan­dard aner­kannt.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen sie­he Web­site FINMA.

Claudio Kerber

Posted by Claudio Kerber

RA lic.iur. Claudio Kerber arbeitet als Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Werder Viganò AG. Er ist Ko-Autor von Lehrwerken zum Wertpapierrecht (2005) und Finanzmarktrecht (2015).