Art. 48f BVV 2 (in Kraft seit dem 1. Janu­ar 2014) zählt abschlie­ssend Per­so­nen und
Insti­tu­tio­nen auf, die mit der Ver­wal­tung von Vor­sor­ge­ver­mö­gen
betraut wer­den dür­fen. Dazu gehö­ren Anbie­ter, die einer spe­zi­al­ge­setz­li­chen Finanz­markt­auf­sicht unter­stellt sind.

Dane­ben kann die Ober­auf­sichts­kom­mis­si­on Beruf­li­che Vor­sor­ge (OAK BV) wei­te­ren Per­so­nen und Insti­tu­tio­nen eine Zulas­sung ertei­len. Dies betrifft ins­be­son­de­re unab­hän­gi­ge Ver­mö­gens­ver­wal­ter, die nicht von der Finanz­markt­auf­sicht (FINMA) beauf­sich­tigt wer­den.

In der Wei­sung W 01/2014 vom 20. Febru­ar 2014 hat die OAK BV nun die Vor­aus­set­zun­gen für die Zulas­sung als Ver­mö­gens­ver­wal­ter defi­ni­tiv gere­gelt (vgl. dazu die Medi­en­mit­tei­lung). Dabei hält die OAK BV fest, dass sie nur eine Gewährsprü­fung vor­nimmt; für eine lau­fen­de Auf­sicht fehlt eine gesetz­li­che Grund­la­ge.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.