In einer Medi­en­mit­tei­lung vom 21. Mai 2014 schreibt das Eid­ge­nös­si­sche Finanz­de­par­te­ment (EFD), dass der Bun­des­rat eine Ver­nehm­las­sungs­vor­la­ge für den Über­gang zu einem Len­kungs­sy­stem im Kli­ma- und Ener­gie­be­reich in Auf­trag gege­ben habe.

Bereits im April 2014 ver­öf­fent­lich­te das EFD den Ergeb­nis­be­richt zur Kon­sul­ta­ti­on zu Vari­an­ten eines Kli­ma- und Ener­gie­len­kungs­sy­stems. Gegen­stand der Kon­sul­ta­ti­on — einer Art Vor­ver­nehm­las­sung — war die Kon­kre­ti­sie­rung mög­li­cher Vari­an­ten eines Ener­gie­len­kungs­sy­stems, wel­ches das heu­te gel­ten­de För­der­sy­stem ablö­sen soll.

Zur Erar­bei­tung der Ver­nehm­las­sungs­vor­la­ge hat der Bun­des­rat fol­gen­de Eck­punk­te fest­ge­legt:

  • Im Kli­ma­be­reich soll die heu­ti­ge CO2-Abga­be wei­ter­ge­führt wer­den.
  • Im Ener­gie­be­reich soll eine Abga­be auf Strom zur Errei­chung der Ver­brauchs­zie­le gemäss dem Ener­gie­ge­setz ein­ge­führt wer­den.
  • Für ener­gie- und treib­haus­gas­in­ten­si­ve Unter­neh­men wer­den Abfe­de­rungs­mass­nah­men vor­ge­se­hen.
  • Die Erträ­ge aus der CO2-Abga­be sol­len voll­stän­dig an die Unter­neh­men und die Bevöl­ke­rung rück­ver­teilt wer­den.

Der Über­gang vom För­der- zum Len­kungs­sy­stem soll bis zum Jahr 2021 voll­zo­gen sein. 

Fabian Klaber

Posted by Fabian Klaber

Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.