Der Bun­des­rat hat sich mit dem Schluss­be­richt der Arbeits­grup­pe zum Urhe­ber­recht (AGUR12; hier auf deutsch (20 MB); wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen) befasst und bereits am 6. Juni 2014 fest­ge­hal­ten, dass er  “[…] das Urhe­ber­recht moder­ni­sie­ren und die Rech­te und Pflich­ten von Kul­tur­schaf­fen­den, Kon­su­men­ten und Pro­vi­dern mit geziel­ten Mass­nah­men an die Rea­li­tät des Inter­nets anpas­sen [will].”

Das EJPD wird nun bis Ende 2015 eine Vor­la­ge für die Ver­nehm­las­sung erar­bei­ten.

Es wird sich dabei zum einen auf Emp­feh­lun­gen der AGUR12 stüt­zen und zum andern die Erkennt­nis­se einer (im Gefol­ge des Postu­lats Amherd
“Recht­li­che Basis für Soci­al Media” vom 29. Sep­tem­ber 2011, 11.3912) ein­ge­setz­ten Arbeits­grup­pe berück­sich­ti­gen, die der­zeit die zivil­recht­li­che Ver­ant­wort­lich­keit von Pro­vi­dern ganz gene­rell prüft.

Vgl. dazu:

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.