Der Bun­desrat will mit­tels entsprechen­den Bes­tim­mungen im Aktien­recht mehr Trans­parenz im Rohstoff­sek­tor erre­ichen. Diese Bes­tim­mungen sollen in die Vor­lage zur Aktien­recht­sre­vi­sion, welche Ende 2014 in die Vernehm­las­sung geschickt wird, inte­gri­ert wer­den. Sie sollen vor­erst für börsenkotierte sowie grosse, in der Rohstoff­förderung tätige Gesellschaften gel­ten.

Damit für die Schweiz­er Unternehmen im Ver­gle­ich zu anderen bedeu­ten­den Wirtschafts­stan­dorten keine nachteili­gen Rah­menbe­din­gun­gen entste­hen, soll sich die Schweiz­er Lösung an der Recht­slage in der EU und den USA ori­en­tieren. Dabei geht es ins­beson­dere um Trans­paren­zvorschriften, gemäss welchen Zahlun­gen, die bei der Förderung von Min­er­alien, Öl, Gas und Holz an staatliche Stellen geleis­tet wer­den, jährlich offen­gelegt wer­den müssen.

Martin Rauber

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RA Dr. Martin Rauber, LL.M, arbeitet als Rechtsanwalt bei Nater Dallafior Rechtsanwälte AG. Zuvor wirkte er als juristischer Sekretär am Bezirksgericht Horgen, wo er heute als nebenamtlicher Ersatzrichter im Einsatz steht. Er studierte an der Universität Freiburg i.Ue., der Université Libre de Bruxelles sowie an der University of Edinburgh (LL.M. Commercial Law).