Der Bun­des­rat hat die beab­sich­tig­ten Anpas­sun­gen des Unfall­ver­si­che­rungs­ge­set­zes in ein kon­fe­ren­zi­el­les Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­ren geschickt. Bis zum 2. Juli 2014 kön­nen schrift­li­che Stel­lung­nah­men ein­ge­reicht wer­den (Medi­en­mit­tei­lung; Ver­nehm­las­sungs­un­ter­la­gen 1; Ver­nehm­las­sungs­un­ter­la­gen 2).

Die Revi­si­on betrifft ins­be­son­de­re fol­gen­de Punk­te:

  • Eine Rei­he von unfall­ähn­li­chen Kör­per­schä­di­gun­gen, die nicht auf Erkran­kung oder Abnüt­zung zurück­zu­füh­ren sind, sol­len gesetz­lich gere­gelt wer­den.
  • Bei Gross­ereig­nis­sen (Kata­stro­phen) soll eine Lei­stungs­gren­ze für die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten gel­ten.
  • UVG-Ren­ten sol­len bei Errei­chen des ordent­li­chen Ren­ten­al­ters gekürzt wer­den kön­nen, damit Ver­un­fall­te gegen­über nicht ver­un­fall­ten Per­so­nen finan­zi­ell gleich behan­delt wer­den.
  • Der Ver­si­che­rungs­be­ginn soll neu defi­niert wer­den, um Deckungs­lücken zu schlie­ssen.
  • Der Unfall­schutz von arbeits­lo­sen Per­so­nen soll gesetz­lich ver­an­kert wer­den.
Roland Bachmann

Posted by Roland Bachmann

Roland Bachmann ist Partner bei Nater Dallafior Rechtsanwälte AG. Sein Schwerpunkt als Wirtschaftsanwalt ist die Prozessführung. Vor seiner Tätigkeit in der Advokatur arbeitete Roland Bachmann als juristischer Sekretär des Obergerichts Zürich und des Bezirksgerichts Zürich. Er studierte an den Universitäten von Zürich, Tours (Frankreich) und Ann Arbor in Michigan (USA).