In einer Medi­en­mit­tei­lung hat das Bun­des­amt für Ener­gie mit­ge­teilt, dass die Schwei­zer Strom­kon­su­men­ten ab 1. Janu­ar 2015 einen Zuschlag von 1,1 Rap­pen pro Kilo­watt­stun­de für die För­de­rung der Strom­pro­duk­ti­on aus erneu­er­ba­ren Ener­gi­en bezah­len wer­den. Dies hat der Bun­des­rat in einer Revi­si­on der Ener­gie­ver­ord­nung (EnV) fest­ge­legt. Der bei den Strom­kon­su­men­ten erho­be­ne Netz­zu­schlag liegt heu­te bei 0,6 Rap­pen pro Kilo­watt­stun­de und fliesst in den Netz­zu­schlags­fonds. Mit die­sem Fonds wer­den die fol­gen­den Pro­jek­te finan­ziert:

  • Kosten­decken­de Ein­spei­se­ver­gü­tung (KEV)
  • Ein­mal­ver­gü­tun­gen für klei­ne Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen
  • Wett­be­werb­li­che Aus­schrei­bun­gen für Strom­ef­fi­zi­enz
  • Rück­erstat­tun­gen an Gross­ver­brau­cher
  • Risi­ko­ga­ran­ti­en für Geo­ther­mie­pro­jek­te
  • Voll­zugs­ko­sten
  • Gewäs­s­er­sa­nie­rungs­mass­nah­men
Die Revi­si­on der EnV bringt eine Erhö­hung der Strom­ko­sten von CHF 25 pro Jahr mit sich (4-Per­so­nen-Haus­halt mit einem durch­schnitt­li­chen Jah­res­ver­brauch von 5’000 Kilo­watt­stun­den). 
Fabian Klaber

Posted by Fabian Klaber

Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.