Der Bun­des­rat publi­zier­te heu­te sei­ne Stel­lung­nah­me im Zusam­men­hang mit der par­la­men­ta­ri­schen Initia­ti­ve “Den Ver­kauf von Bank­kun­den­da­ten hart bestra­fen”.

Gemäss Stel­lung­nah­me befür­wor­tet der Bun­des­rat, den bis­he­ri­gen Arti­kel 47 Abs. 1 BankG (Bank[kunden]geheimnis) um eine Bestim­mung zu ergän­zen, wonach mit Frei­heits­stra­fe bis zu fünf Jah­ren bestraft wird, wer ein unter Ver­let­zung des Berufs­ge­heim­nis­ses offen­bar­tes Geheim­nis wei­te­ren Per­so­nen offen­bart oder für sich oder ande­re aus­nützt.

Der Bun­des­rat begrün­det dies im Wesent­li­chen mit dem Schutz der Per­sön­lich­keits­rech­te der Bank­kun­din­nen und -kun­den sowie mit der Wah­rung des Ver­trau­ens in die jewei­li­ge Bank sowie den Finanz­platz Schweiz.

In Hin­blick auf die Kohä­renz des Finanz­markt­rechts sol­len auch die ent­spre­chen­den Bestim­mun­gen im KAG und im BEHG ana­log ange­passt wer­den.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen sie­he Medi­en­mit­tei­lung EFD.

Claudio Kerber

Posted by Claudio Kerber

RA lic.iur. Claudio Kerber arbeitet als Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Werder Viganò AG. Er ist Ko-Autor von Lehrwerken zum Wertpapierrecht (2005) und Finanzmarktrecht (2015).