Ein­er Medi­en­mit­teilung vom 25. August 2014 ist zu ent­nehmen, dass das Departe­ment für Umwelt, Verkehr, Energie und Kom­mu­nika­tion (UVEK) und die Betreiber von Kehrichtver­bren­nungsan­la­gen eine Zielvere­in­barung zur Reduk­tion von CO2-Emis­sio­nen aus der Ver­bren­nung von Sied­lungsabfällen abgeschlossen haben.

Im Jahr 2012 waren in der Schweiz 30 Kehrrichtver­bren­nungsan­la­gen (KVA) in Betrieb, in denen ins­ge­samt 3,8 Mil­lio­nen Ton­nen Abfälle ver­bran­nt wur­den. Der damit ver­bun­dene Treib­haus­gasausstoss betrug 2,35 Mil­lio­nen Ton­nen CO2-Äquiv­a­lente, was einem Anteil von knapp 5% der gesamten Treib­haus­gase­mis­sio­nen der Schweiz entspricht. Die Betreiber von KVA haben sich nun verpflichtet, ihre CO2-Emis­sio­nen bis zum Jahr 2020 um 200’000 Ton­nen zu reduzieren. Im Gegen­zug wer­den die Betreiber von KVA von der im CO2-Gesetz vorge­se­henen Teil­nahme am Emis­sion­shan­del befre­it.

Fabian Klaber

Posted by Fabian Klaber

Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.