In einer Medi­en­mit­tei­lung vom 21. Okto­ber 2014 teilt das Eid­ge­nös­si­sche Depar­te­ment für Umwelt, Ver­kehr, Ener­gie und Kom­mu­ni­ka­ti­on (UVEK) mit, dass die Ver­ord­nung über den Schutz vor nich­tio­ni­sie­ren­der Strah­lung (NISV, SR 814.710) teil­wei­se revi­diert wer­den müs­se. Die Revi­si­on ist bedingt durch das Urteil des Bun­des­ge­richts 1C_172/2011 vom 15. Novem­ber 2011. In die­sem Ent­scheid kri­ti­sier­te das BGer den Umstand, dass für alte Hoch­span­nungs­lei­tun­gen und alte Eisen­bah­nen (rechts­kräf­ti­ge Bewil­li­gung vor dem 1. Febru­ar 2000) weni­ger stren­ge Anfor­de­run­gen in Bezug auf die Anla­ge­grenz­wer­te gäl­ten als für die mei­sten neu­en Anla­ge­ty­pen. Mit der Revi­si­on sol­len die For­de­run­gen des BGer umge­setzt wer­den. Die Anhö­rung dau­ert bis zum 10. Janu­ar 2015.

Fabian Klaber

Posted by Fabian Klaber

Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.