Das BGer schützt die Qua­li­fi­ka­ti­on eines Ver­trags als Fran­chise-Ver­trag und bestä­tigt damit BGE 118 II 157, der die Essen­ta­lia des Fran­chise-Vor­aus­set­zun­gen sinn­ge­mäss damit umschrie­ben hat, dass es um den Ver­trieb von Waren oder Dienst­lei­stun­gen über selb­stän­di­ge Händ­ler oder Unter­neh­mer nach einer ein­heit­li­chen Ver­triebs­kon­zep­ti­on geht, wobei der Fran­chise­neh­mer vom Fran­chi­se­ge­ber orga­ni­sier­ten Dienst­lei­stun­gen zwar auf eige­ne Rech­nung und Gefahr ver­treibt, dabei aber das ein­heit­li­che Absatz- und Wer­be­kon­zept des Fran­chi­se­ge­bers befolgt. Zudem erhält er des­sen Bei­stand, Rat und Schu­lung und benutzt des­sen Namen, Mar­ken, Aus­stat­tun­gen und son­sti­ge Schutz­rech­te.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.