Im Jahr 2012 wur­de ent­schie­den, dass künf­tig alle aar­gaui­schen Betrei­bungs­äm­ter eine ein­heit­li­che Betrei­bungs-Soft­ware ver­wen­den sol­len. Wegen der damit ver­bun­de­nen Mehr­ko­sten wehr­ten sich die Gemein­den Nie­der­rohr­dorf (und Sprei­ten­bach, sie­he Urteil des Bun­des­ge­richts 5A_430/2014) spä­ter gegen die Ver­wen­dung der neu­en Soft­ware. Das Bun­des­ge­richt ist auf die Beschwer­den jedoch nicht ein­ge­tre­ten. In den Ent­schei­den (sie­he Urtei­le des Bun­des­ge­richts 5A_385/2014 und 5A_430/2014) wird u.a. die Rechts­na­tur der ent­spre­chen­den Anord­nun­gen zur Ver­wen­dung der Soft­ware sowie die Beschwer­de­le­gi­ti­ma­ti­on dis­ku­tiert.

Lukas Wiget

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RA Dr. Lukas Wiget, LL.M, ist als Rechtsanwalt bei Blum&Grob Rechtsanwälte AG tätig. Nach dem Studium an der Universität Zürich arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Assistent, später am Bezirksgericht Horgen und in einer grösseren Zürcher Wirtschaftskanzlei. Das LL.M.-Studium absolvierte er in Sydney an der University of New South Wales.