Die Wett­be­werbs­kom­mis­si­on (WEKO) hat am Mon­tag, 15. Dezem­ber 2014 in einem Grund­satz­ent­scheid beschlos­sen, ihre Bekannt­ma­chung über die wett­be­werbs­recht­li­che Behand­lung von ver­ti­ka­len Abre­den im Kraft­fahr­zeug­han­del vom 21. Okto­ber 2002 (Kfz-Bekannt­ma­chung) bei­zu­be­hal­ten.

Vor dem Hin­ter­grund der posi­ti­ven Erfah­run­gen mit der bestehen­den Bekannt­ma­chung hat sich die WEKO damit ins­be­son­de­re gegen eine Anpas­sung an das euro­päi­sche Recht bzw. die revi­dier­te Kfz-GVO ent­schie­den. Die Kfz-Bekannt­ma­chung der WEKO soll der­zeit ledig­lich an die gel­ten­den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen des Kar­tell­ge­set­zes ange­passt und mit Rück­sicht auf die Erfah­run­gen zur bis­he­ri­gen Bekannt­ma­chung aktua­li­siert wer­den.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: Medi­en­mit­tei­lung AGVS (Word).

Oliver Kaufmann

Posted by Oliver Kaufmann

RA Dr. Oliver Kaufmann hat an der Universität Zürich studiert und war danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf dem Sekretariat der WEKO tätig. Er arbeitet als Rechtsanwalt und Partner bei Streichenberg in Zürich.