Gemäss einer Medi­en­mit­tei­lung der Kom­mis­si­on für Umwelt, Raum­pla­nung und Ener­gie des Stän­de­rats (UREK-S) vom 20. Janu­ar 2015 soll das Wald­ge­setz (WaG) um einen Arti­kel zur Bewil­li­gung von Ener­gie­er­zeu­gungs- und Ener­gie­trans­port­an­la­gen ergänzt wer­den. Die Kom­mis­si­on will, dass die Behör­den bei der Bewil­li­gung von Ener­gie­er­zeu­gungs- und Ener­gie­trans­port­an­la­gen im Wald eine umfas­sen­de Inter­es­sen­ab­wä­gung durch­füh­ren müs­sen. Das natio­na­le Inter­es­se an der Rea­li­sie­rung sol­cher Vor­ha­ben soll dabei als gleich­ran­gig betrach­tet wer­den mit ande­ren natio­na­len Inter­es­sen, ohne den Schutz­sta­tus des Wal­des grund­sätz­lich in Fra­ge zu stel­len.

Fabian Klaber

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Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.