Kürz­lich hat der Bun­des­rat das Inkraft­tre­ten der Anpas­sun­gen am Bun­des­ge­setz über die direk­te Bun­des­steu­er (DBG) und am Steu­er­har­mo­ni­sie­rungs­ge­setz (StHG) an die All­ge­mei­nen Bestim­mun­gen des Straf­ge­setz­bu­ches (StGB) auf den 1. Janu­ar 2017 fest­ge­legt. Natio­nal- und Stän­de­rat hat­ten das ent­spre­chen­de Gesetz am 26. Sep­tem­ber 2014 ver­ab­schie­det.

Der bis­he­ri­ge Wort­laut diver­ser steu­er­straf­recht­li­cher Bestim­mun­gen im DBG und im StHG (betr. Ver­fol­gungs­ver­jäh­rung, Voll­streckungs­ver­jäh­rung und Ver­ge­hens­sank­tio­nen) ent­spricht seit Jah­ren nicht mehr dem heu­te gel­ten­den Recht des (mehr­fach revi­dier­ten) All­ge­mei­nen Tei­les des StGB, wes­halb die­se Anpas­sun­gen nötig wur­den.

Philipp Kruse

Posted by Philipp Kruse

RA Philipp Kruse führt seit 2012 eine eigene Praxis für Steuerrecht in Zürich (Kruse | Tax & Law). Er studierte an den Universitäten Bern, Heidelberg und Exeter/UK und hat seit 1998 in drei Zürcher Wirtschaftskanzleien praktiziert. Er war von 2003 bis 2007 im Kantonalen Steueramt Zürich tätig und hat sich seither auf den Bereich 'Steuer- und Abgaberecht' spezialisiert.