Mit Medi­en­mit­teilung vom 5. März 2015 gab die Wet­tbe­werb­skom­mis­sion (WEKO) bekan­nt, dass sie drei im Bere­ich Tun­nel­reini­gung tätige Unternehmen gebüsst hat. Den Fest­stel­lun­gen der WEKO zufolge hat­ten sich die drei Unternehmen in den Jahren 2008 bis 2013 über Preise und Zuschläge in Sub­mis­sio­nen abge­sprochen, um öffentliche Aufträge nach Regio­nen untere­inan­der aufzuteilen.

Die Unter­suchung der WEKO wurde am 5. Feb­ru­ar 2013 mit Haus­durch­suchun­gen in ver­schiede­nen Kan­to­nen eröffnet (siehe hier) und nun mit ein­vernehm­lichen Regelun­gen abgeschlossen. Sämtliche betrof­fe­nen Unternehmen haben im Ver­laufe der Unter­suchung Selb­stanzeigen ein­gere­icht und nach Angaben der WEKO mass­ge­blich von der Koop­er­a­tion mit den Wet­tbe­werb­s­be­hör­den prof­i­tiert (von ein­er Sank­tion­sre­duk­tion von 10% bis hin zum voll­ständi­gen Sank­tion­ser­lass).

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: Medi­en­mit­teilung vom 5. März 2015 (HTML).

Oliver Kaufmann

Posted by Oliver Kaufmann

RA Dr. Oliver Kaufmann hat an der Universität Zürich studiert und war danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf dem Sekretariat der WEKO tätig. Er arbeitet als Rechtsanwalt und Partner bei Streichenberg in Zürich.