Die beim Bun­des­amt für Poli­zei (fed­pol) ange­sie­del­te Koor­di­na­ti­ons­stel­le zur Bekämp­fung der Inter­net­kri­mi­na­li­tät (KOBIK) hat ver­gan­ge­ne Woche ihren Jah­res­be­richt für 2014 ver­öf­fent­licht. Die Behör­de hat ins­ge­samt 10’214 Ver­dachts­mel­dun­gen aus der Bevöl­ke­rung erhal­ten. Dies ent­spricht einer Zunah­me von rund elf Pro­zent gegen­über dem Vor­jahr.

Straf­ba­re Hand­lun­gen gegen das Ver­mö­gen (6’837 Mel­dun­gen) wur­den mit rund 67 Pro­zent am häu­fig­sten gemel­det. Die Unter­ka­te­go­rie Betrug ver­zeich­net dabei mit 3’106 Mel­dun­gen allein 30,4 Pro­zent aller ein­ge­gan­ge­nen Mel­dun­gen. Damit setz­te sich der Trend der Vor­jah­re auch 2014 fort.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.