Das Rund­schrei­ben der EStV vom 12. Mai 2015 weist die Ein­schät­zungs­be­hör­den dar­auf hin, dass ab 1. Janu­ar 2016 der Abzug für die not­we­ni­gen Fahr­ten zwi­schen Wohn- und Arbeits­stät­te im Bereich der Bun­des­steu­er auf CHF 3‘000 p.a. beschränkt ist. Bis­her gal­ten die effek­tiv nach­ge­wie­se­nen Distan­zen (bei 70 Rp. pro Km).

Die neue Rege­lung basiert auf einer Anpas­sung von Art. 5 der Ver­ord­nung des EFD über den Abzug von Berufs­ko­sten der unselb­stän­di­gen Erwerbs­tä­tig­keit vom 10. Feb. 1993 (SR 642.118.1), wel­che auf besag­tes Datum hin in Kraft tritt.

Hin­ter­grund die­ser Ände­rung ist das Bun­des­ge­setz über die Finan­zie­rung und den Aus­bau der Eisen­bahn­in­fra­struk­tur vom 21. Juni 2013, wel­ches unter ande­rem das DBG (SR 642.11; Art. 26 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 DBG und das StHG (SR 642.14; Art. 9 Abs. 1 StHG) abän­dert. Den Kan­to­nen bleibt die Über­nah­me der erwähn­ten Ober­gren­ze frei­ge­stellt.

Philipp Kruse

Posted by Philipp Kruse

RA Philipp Kruse führt seit 2012 eine eigene Praxis für Steuerrecht in Zürich (Kruse | Tax & Law). Er studierte an den Universitäten Bern, Heidelberg und Exeter/UK und hat seit 1998 in drei Zürcher Wirtschaftskanzleien praktiziert. Er war von 2003 bis 2007 im Kantonalen Steueramt Zürich tätig und hat sich seither auf den Bereich 'Steuer- und Abgaberecht' spezialisiert.