Der Bun­des­rat emp­fiehlt die Volks­in­itia­ti­ve “Ja zum Schutz der Pri­vat­sphä­re” zur Ableh­nung und hat an sei­ner Sit­zung vom 26. August 2015 die dies­be­züg­li­che Bot­schaft zuhan­den der Bun­des­ver­samm­lung ver­ab­schie­det. Gemäss Bun­des­rat “greift die Initia­ti­ve tief in die Steu­er- und Straf­ver­fah­ren ein und hät­te zur Fol­ge, dass die kor­rek­te Erhe­bung der Steu­ern von Bund, Kan­to­nen und Gemein­den gefähr­det wäre. Die Initia­ti­ve könn­te sich zudem nega­tiv auf die Bekämp­fung der Geld­wä­sche­rei und der Ter­ro­ris­mus­fi­nan­zie­rung” und sich letzt­lich nega­tiv auf die Kon­for­mi­tät der schwei­ze­ri­schen Rechts­ord­nung mit den inter­na­tio­na­len Stan­dards aus­wir­ken. Sie­he auch NZZ online vom 31. August 2015.

Philipp Kruse

Posted by Philipp Kruse

RA Philipp Kruse führt seit 2012 eine eigene Praxis für Steuerrecht in Zürich (Kruse | Tax & Law). Er studierte an den Universitäten Bern, Heidelberg und Exeter/UK und hat seit 1998 in drei Zürcher Wirtschaftskanzleien praktiziert. Er war von 2003 bis 2007 im Kantonalen Steueramt Zürich tätig und hat sich seither auf den Bereich 'Steuer- und Abgaberecht' spezialisiert.