Die Staats­po­li­ti­sche Kom­mis­si­on des Stän­de­ra­tes (SPK-S) legt ihren Bericht zu “Anfor­de­run­gen an die Gül­tig­keit von Volks­in­itia­ti­ven. Prü­fung des Reform­be­darfs“ vor. Sie kommt dar­in zum Ergeb­nis, es habe 

sich gezeigt, dass die heu­te gel­ten­den Grün­de für die Ungül­tig­erklä­rung einer Volks­in­itia­ti­ve sich durch­aus bewährt haben. Sie soll­ten nicht ergänzt wer­den durch wei­te­re Grün­de […]. In zwei Punk­ten könn­te die Kom­mis­si­ons­mehr­heit sich jedoch eine Ergän­zung bzw. Prä­zi­sie­rung der Ungül­tig­keits­grün­de vor­stel­len:

  • Neu sol­len auch Volks­in­itia­ti­ven als ungül­tig erklärt wer­den, wel­che rück­wir­ken­de Bestim­mun­gen ent­hal­ten.
  • Die Kri­te­ri­en für die Anwen­dung des bereits gel­ten­den Kri­te­ri­ums der Ein­heit der Mate­rie sol­len in der Pra­xis stren­ger ange­wen­det bzw. die ent­spre­chen­den Kri­te­ri­en im Gesetz prä­zi­ser for­mu­liert wer­den.
David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.