Einer Medi­en­mit­tei­lung des Bun­des­am­tes für Umwelt (BAFU) vom 4. Novem­ber 2015 ist zu ent­neh­men, dass der Bun­des­rat die revi­dier­te Gewäs­ser­schutz­ver­ord­nung geneh­migt hat. Von Rele­vanz sind ins­be­son­de­re die Prä­zi­sie­run­gen zum Gewäs­ser­raum. Fünf zusätz­li­che Rege­lun­gen sol­len für Klä­rung und einen ein­heit­li­chen Voll­zug sor­gen. Dabei han­delt es sich (1) um Aus­nah­me­re­ge­lun­gen für das Anle­gen von land- und forst­wirt­schaft­li­chen Spur- und Kies­we­gen, (2) um Aus­nah­me­re­ge­lun­gen für das Anle­gen von Anla­gen für die Was­ser­ent­nah­me und -ein­lei­tung, (3) um die Bestan­des­ga­ran­tie für bestimm­te Dau­er­kul­tu­ren, (4) um die Anre­chen­bar­keit von acker­fä­hi­gem Kul­tur­land im Gewäs­ser­raum an den kan­to­na­len Min­de­st­um­fang an Frucht­fol­ge­flä­chen sowie (5) um die Kom­pen­sa­ti­ons­pflicht des Ver­lu­stes sol­cher Flä­chen auf­grund von was­ser­bau­li­chen Mass­nah­men.

Erhält­lich sind die fol­gen­den Unter­la­gen:

Fabian Klaber

Posted by Fabian Klaber

Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.