Das EFD hat einen Bericht über Schliess­fäch­er und deren Miss­brauch­srisiken für Geld­wäscherei und Ter­ror­is­mus­fi­nanzierung pub­liziert.

Anlass zum Bericht gaben ein­er­seits Zeitungsar­tikel, welche im Zusam­men­hang mit dem Steuer­stre­it mit ver­schiede­nen Län­dern und der Ein­führung von Neg­a­tivzin­sen von der erhöht­en Attrak­tiv­ität von Schliess­fäch­ern berichtetet hat­ten. Ander­er­seits wur­den zwis­chen März und Dezem­ber 2014 drei par­la­men­tarische Vorstösse zum The­ma Schliess­fäch­er in Verbindung mit Geld­wäscherei und unver­s­teuerten Ver­mö­genswerten ein­gere­icht.

Der Bericht des EFD enthält nun eine Typolo­gie der gängi­gen Schliess­facharten im Banken- und Nicht­banken­bere­ich sowie eine juris­tis­che Analyse unter den Gesicht­spunk­ten der Geld­wäscherei und der Ter­ror­is­mus­fi­nanzierung.

Der Bericht kommt zum Schluss, ins­ge­samt sei die bere­its beste­hende Reg­ulierung aus­re­ichend.

Für weit­ere Infor­ma­tio­nen siehe Medi­en­mit­teilung EFD.

Claudio Kerber

Posted by Claudio Kerber

RA lic.iur. Claudio Kerber arbeitet als Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Werder Viganò AG. Er ist Ko-Autor von Lehrwerken zum Wertpapierrecht (2005) und Finanzmarktrecht (2015).