Nach Art. 59a KVG sind die Lei­stungs­er­brin­ger
(Spi­tä­ler, Pfle­ge­hei­me, Ärz­te­schaft) ver­pflich­tet, den zustän­di­gen Bun­des­be­hör­den die Daten bekannt zu geben, die benö­tigt wer­den, um die Anwen­dung der Bestim­mun­gen die­ses Geset­zes über die Wirt­schaft­lich­keit und Qua­li­tät der Lei­stun­gen zu über­wa­chen, u.a. auch Anzahl und Struk­tur der Pati­en­ten (in anony­mi­sier­ter Form).

Der Bun­des­rat will in der KVV nun kon­kre­ti­sie­ren, wie die von den Lei­stungs­er­brin­gern wei­ter­ge­ge­be­nen Daten erho­ben und
bear­bei­tet wer­den sol­len. Zudem soll neu das BAG bei der Daten­wei­ter­ga­be
für die Anony­mi­tät der Ver­si­cher­ten zustän­dig sein. Heu­te liegt die­se Zustän­dig­keit bei den Ver­si­che­rern.

Die­se neu­en Bestim­mun­gen
tre­ten am 1. August 2016 in Kraft.

David Vasella

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.