Der Bun­des­rat hat am 23. Novem­ber 2016 hat der Bun­des­rat die “Swiss made”-Verordnung für Kos­me­ti­ka (V über die Ver­wen­dung von schwei­ze­ri­schen Her­kunfts­an­ga­ben für kos­me­ti­sche Mit­tel ) auf den 1. Janu­ar 2017 in Kraft gesetzt (vgl. die Medi­en­mit­tei­lung).

Die “Swiss made”-Verordnung für Kos­me­ti­ka prä­zi­siert die “Swissness”-Gesetzgebung (vgl. dazu u.a. die­sen frü­he­ren Bei­trag) für die Kos­me­tik­bran­che. Die schwei­ze­ri­sche Her­kunfts­an­ga­be ist nur zuläs­sig, wenn nicht nur min­de­stens 60 Pro­zent der Her­stel­lungs­ko­sten, son­dern auch min­de­stens 80 Pro­zent der Kosten für die For­schung und Ent­wick­lung sowie für die Fer­ti­gung in der Schweiz anfal­len. Über­dies müs­sen bei bestimm­te Tätig­kei­ten, die für die Qua­li­tät eines kos­me­ti­schen Mit­tels beson­ders rele­vant sind, zwin­gend in der Schweiz vor­ge­nom­men sein.

Das IGE hat Erläu­te­run­gen zur “Swiss made”-Verordnung für Kos­me­ti­ka ver­öf­fent­licht.

David Vasella

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RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.