Der Bun­des­rat hat eine Liste von Län­dern und Hoheits­ge­bie­ten ver­öf­fent­licht, mit wel­chen die Schweiz den Auto­ma­ti­schen Infor­ma­ti­ons­aus­tausch in Steu­er­sa­chen (AIA) ab 1. Janu­ar 2018 umset­zen will, also ein Jahr nach dem AIA-Start mit den Län­dern der ersten Serie. Er hat eine ent­spre­chen­de Ver­nehm­las­sung eröff­net, wel­che bis 15. März 2017 dau­ern soll.

22 Län­der und Hoheits­ge­bie­te gemäss Ver­nehm­las­sung vom 1.12.2016:
Andor­ra, Argen­ti­ni­en, Bar­ba­dos, die Ber­mu­da-Inseln, Bra­si­li­en, die Bri­ti­schen Jung­fern­in­seln, die Cayman Inseln, Chi­le, die Färö­er Inseln, Grön­land, Indi­en, Isra­el, Mau­ri­ti­us, Mexi­ko, Mona­co, Neu­see­land, San Mari­no, die Sey­chel­len, Süd­afri­ka, die Turks und Cai­cos Inseln und Uru­gu­ay.

Wich­ti­ge Kri­te­ri­en für die Auf­nah­me die­ser wei­te­ren Län­der waren ins­be­son­de­re die Ein­hal­tung des Spe­zia­li­täts­prin­zips und die Garan­tie der Ver­trau­lich­keit der gelie­fer­ten Daten, die für die Ein­füh­rung des AIA vor­aus­ge­setzt wer­den.“ (Medi­en­mit­tei­lung BR)

Gemäss Aus­kunft des SIF ist die­se Län­der­li­ste für die AIA-Umset­zung ab 1. Janu­ar 2018 nicht als abschlie­ssend zu betrach­ten.

Philipp Kruse

Posted by Philipp Kruse

RA Philipp Kruse führt seit 2012 eine eigene Praxis für Steuerrecht in Zürich (Kruse | Tax & Law). Er studierte an den Universitäten Bern, Heidelberg und Exeter/UK und hat seit 1998 in drei Zürcher Wirtschaftskanzleien praktiziert. Er war von 2003 bis 2007 im Kantonalen Steueramt Zürich tätig und hat sich seither auf den Bereich 'Steuer- und Abgaberecht' spezialisiert.