An sei­ner Sit­zung vom 3. März 2017 hat der Bun­des­rat sei­ne Hal­tung zur Nut­zung des Unter­grunds durch hydrau­li­sche Frak­tu­rie­rung (Fracking) fest­ge­legt. Der ent­spre­chen­den Medi­en­mit­tei­lung ist zu ent­neh­men, dass der Ein­satz die­ser Tech­no­lo­gie unter gewis­sen Bedin­gun­gen mög­lich sein soll (insb. zur Gewin­nung von Erd­wär­me aus gro­sser Tie­fe). Indes­sen wird die Erschlie­ssung von Erd­gas­vor­kom­men mit­tels Fracking vom Bun­des­rat aus kli­ma­po­li­ti­schen Grün­den nicht unter­stützt. Ein Mora­to­ri­um ist gemäss Bun­des­rat nicht nötig, da die gel­ten­den gesetz­li­chen Rege­lun­gen auf Bun­des­ebe­ne aus­rei­chend sei­en.

Rele­van­te Doku­men­te: Fracking in der Schweiz — Bericht des Bun­des­ra­tes in Erfül­lung des Postu­lats Tre­de 13.3108 vom 19. März 2013 und Fak­ten­blatt BAFU zur hydrau­li­schen Frak­tu­rie­rung

Fabian Klaber

Posted by Fabian Klaber

Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.