Ver­gan­ge­ne Woche wur­de das revi­dier­te HMG in der Amt­li­chen Samm­lung des Schwei­ze­ri­schen Bun­des­rechts (AS) publi­ziert.

Dar­in heisst es, dass die neue Geset­zes­fas­sung teil­wei­se auf den 1. Janu­ar 2018 in Kraft gesetzt wird, aller­dings nur drei Rege­lun­gen (Art. 9 Abs. 2 lit. f, 64a und 67a Ziff. I). Die revi­dier­ten Vor­schrif­ten über das heil­mit­tel­recht­li­che Vor­teils­ver­bot (neu “Art. 55 Inte­gri­tät” und “Art. 56 Trans­pa­renz”) sowie die revi­dier­ten Straf­be­stim­mun­gen (“Art. 87 Wei­te­re Straf­ta­ten”, “Art. 89 Wider­hand­lun­gen in Geschäfts­be­trie­ben” und “Art. 90 Straf­ver­fol­gung”) sol­len wie alle wei­te­ren Rege­lun­genzu einem spä­te­ren Zeit­punkt” in Kraft tre­ten – wann ist noch unklar.

Die Inhalt und Reich­wei­te ins­be­son­de­re des Inte­gri­täts- und Trans­pa­renz­ge­bots im Zusam­men­hang mit geld­wer­ten Vor­tei­len dürf­ten durch die zuge­hö­ri­gen Aus­füh­rungs­ver­ord­nun­gen des Bun­des­ra­tes der­einst teil­wei­se ver­schärft oder gemil­dert wer­den. Die betref­fen­den Ver­ord­nun­gen sind noch in Bear­bei­tung; das Inkraft­tre­ten eben­falls noch nicht abseh­bar.

Juana Vasella

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RA Dr. Juana Vasella ist Habilitandin, Oberassistentin und Lehrbeauftragte an der Universität Luzern sowie Co-Direktorin der Kompetenzstelle für Logistik- und Transportrecht KOLT. Daneben ist sie als Konsulentin für MME Legal | Tax | Compliance tätig. Zuvor hat Juana Vasella an der TU Dresden, der Universität Zürich und der Bucerius Law School sowie bei CMS von Erlach Poncet AG gearbeitet.