An sei­ner heu­ti­gen Sit­zung hat der Bun­des­rat das Kon­zept Wind­ener­gie ver­ab­schie­det (vgl. Medi­en­mit­tei­lung vom 28. Juli 2017). Das Kon­zept legt die Rah­men­be­din­gun­gen fest, wie die Bun­des­in­ter­es­sen bei der Pla­nung von Wind­ener­gie­an­la­gen zu berück­sich­ti­gen sind. Dazu wird — soweit mög­lich — eine erste Abwä­gung der Nut­zungs- und Schutz­in­ter­es­sen des Bun­des vor­ge­nom­men. Zudem wer­den poten­ti­el­le Gebie­te zur Nut­zung der Wind­ener­gie auf­ge­zeigt, wobei die Kom­pe­tenz der Kan­to­ne zur Aus­schei­dung von Stand­or­ten erhal­ten bleibt.

Das Kon­zept Wind­ener­gie ist ein Kon­zept im Sin­ne von Art. 13 RPG (Raum­pla­nungs­ge­setz; SR 700). Es ist für den Bund ver­bind­lich, ent­hält aber kei­ne räum­lich kon­kre­ten Vor­ga­ben. Das Kon­zept Wind­ener­gie muss von den Kan­to­nen in ihren Richt­plä­nen berück­sich­tigt wer­den (Art. 6 Abs. 4 RPG).

Erhält­lich sind die fol­gen­den Unter­la­gen:

Fabian Klaber

Posted by Fabian Klaber

Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.