Gemäss Medi­en­mit­tei­lung vom 21. Juni 2017 hat der Bun­des­rat den Bericht “Ver­dich­te­tes Bau­en in Orts­zen­tren för­dern, aber wie?” ver­ab­schie­det. Der Bericht erfüllt das Postu­lat von alt Natio­nal­rat Alec von Graf­fen­ried aus dem Jahr 2014. Im Bericht kommt der Bun­des­rat zum Schluss, dass die Kan­to­ne und Gemein­den in ver­fas­sungs­mä­ssi­ger und recht­li­cher Hin­sicht über den erfor­der­li­chen Spiel­raum ver­füg­ten, um die Sied­lungs­ent­wick­lung nach Innen zu kon­kre­ti­sie­ren und zu för­dern. Neu­ste Unter­su­chun­gen zeig­ten, dass die ver­füg­ba­ren Nut­zungs­re­ser­ven aus­reich­ten, um eine bau­li­che Ver­dich­tung her­bei­zu­füh­ren und das künf­ti­ge Bevöl­ke­rungs­wachs­tum ohne wei­te­re Aus­deh­nung der Bau­zo­nen zu bewäl­ti­gen. Die Mobi­li­sie­rung von Bau­zo­nen­re­ser­ven kön­ne sich aber als kom­plex erwei­sen (gesell­schaft­li­che, recht­li­che, tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che Her­aus­for­de­run­gen).

Mit der Teil­re­vi­si­on des Bun­des­ge­set­zes über die Raum­pla­nung (RPG; SR 700) vom 15. Juni 2012 habe der Bund eine zweck­mä­ssi­ge Mass­nah­me zur För­de­rung der Ver­dich­tung umge­setzt. Zustän­dig zur Kon­kre­ti­sie­rung der Ver­dich­tung sei­en aber wei­ter­hin die Kan­to­ne und Gemein­den.

Fabian Klaber

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Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.