Einer Medi­en­mit­tei­lung des Bun­des­rats vom 22. Juni 2017 kann ent­nom­men wer­den, dass die Ver­nehm­las­sung zur Revi­si­on des Was­ser­rechts­ge­set­zes (WRG; SR 721.80) eröff­net wur­de. Seit dem Jahr 2015 liegt das Was­ser­zins­ma­xi­mum bei CHF 110 pro Kilo­watt Brut­to­l­ei­stung (kWbr), wobei die­se Rege­lung bis Ende 2019 befri­stet ist. Danach soll der Was­ser­zins­satz — so der Vor­schlag des Bun­des­rats — bis Ende 2022 auf CHF 80.00 pro kWbr gesenkt wer­den. Die Ein­nah­men der was­ser­zins­be­rech­tig­ten Gemein­we­sen wür­den dadurch von CHF 550 Mio. pro Jahr auf CHF 400 Mio. pro Jahr sin­ken. Gleich­zei­tig wür­de die Schwei­zer Strom­bran­che um CHF 150 Mio. pro Jahr ent­la­stet.

Für die Zeit nach dem Jahr 2022 soll das Was­ser­zins­ma­xi­mum fle­xi­bi­li­siert wer­den. Dies soll fol­gen­der­ma­ssen gesche­hen:

  • Fixer Teil: unab­hän­gig vom Markt­um­feld muss der Betrei­ber eines Was­ser­kraft­werks dem was­ser­zins­be­rech­tig­ten Gemein­we­sen einen Sockel­bei­trag, bei­spiels­wei­se maxi­mal CHF 50.00 pro kWbr bezah­len.
  • Varia­bler Teil: der varia­ble Teil setzt ein, sobald der Refe­renz­markt­preis für Strom aus Schwei­zer Was­ser­kraft eine bestimm­te Schwel­le erreicht, bei­spiels­wei­se CHF 45.00 pro MWh. Ab die­ser Schwel­le steigt er in Abhän­gig­keit des Refe­renz­markt­prei­ses line­ar an. Pro CHF 1.00 pro MWh Preis­an­stieg steigt der varia­ble Teil um CHF 2.00 pro clash roya­le hack 2017 no sur­vey kWbr.

Die Ver­nehm­las­sung dau­ert bis am 13. Okto­ber 2017. Ver­füg­bar sind die fol­gen­den Unter­la­gen:

Fabian Klaber

Posted by Fabian Klaber

Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.