Gemäss Art. 52 BankG hat der Bun­des­rat alle zwei Jah­re zu prü­fen, ob die Bestim­mun­gen zu den system­re­le­van­ten Ban­ken den inter­na­tio­na­len Stan­dards ent­spre­chen.

Nach einem ersten Eva­lua­ti­ons­be­richt aus dem Jahr 2015 hat der Bun­des­rat nun den zwei­ten Eva­lua­ti­ons­be­richt ver­ab­schie­det. Dar­in kommt der Bun­des­rat zum Schluss, das bestehen­de Regu­lie­rungs­mo­dell müs­se nicht grund­le­gend ange­passt wer­den.

Neu sol­len aber die sog. “Gone-concern”-Kapitalanforderungen nicht nur für die bei­den Gross­ban­ken UBS und Credit Suis­se gel­ten, son­dern auch für die inland­ori­en­tier­ten system­re­le­van­ten Ban­ken Post­Fi­nan­ce, Raiff­ei­sen und Zür­cher Kan­to­nal­bank.

Der Bun­des­rat hat das EFD beauf­tragt, eine ent­spre­chen­de Ver­nehm­las­sungs­vor­la­ge aus­zu­ar­bei­ten.

Claudio Kerber

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RA lic.iur. Claudio Kerber arbeitet als Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Werder Viganò AG. Er ist Ko-Autor von Lehrwerken zum Wertpapierrecht (2005) und Finanzmarktrecht (2015).