Der Bun­des­rat möch­te an der jeder­zei­ti­gen Künd­bar­keit von Auf­trags­ver­hält­nis­sen fest­hal­ten. Nach Kennt­nis­nah­me der Ver­nehm­las­sungs­er­geb­nis­se zu einer Ände­rung des Obli­ga­tio­nen­rechts bean­tragt er dem Par­la­ment, eine ent­spre­chen­de Moti­on abzu­schrei­ben. Eine Mehr­heit der unmit­tel­bar betrof­fe­nen Wirt­schafts­ver­bän­de, Gewerk­schaf­ten und Konsumentenschutz­organisationen erach­te­te eine Ände­rung des Wider­rufs­rechts zu einer Ver­schlech­te­rung des grund­sätz­lich gut funk­tio­nie­ren­den Ver­trags­rechts. Die jeder­zei­ti­ge Künd­bar­keit eines Auf­trags wur­de von zahl­rei­chen Teil­neh­mern als wich­ti­ger Bestand­teil der Rechts­ord­nung ange­se­hen.

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Martin Rauber

Posted by Martin Rauber

RA Dr. Martin Rauber, LL.M, arbeitet als Rechtsanwalt bei Nater Dallafior Rechtsanwälte AG. Zuvor wirkte er als juristischer Sekretär am Bezirksgericht Horgen, wo er heute als nebenamtlicher Ersatzrichter im Einsatz steht. Er studierte an der Universität Freiburg i.Ue., der Université Libre de Bruxelles sowie an der University of Edinburgh (LL.M. Commercial Law).