An sei­ner Sit­zung vom 11. Novem­ber 2017 hat der Bun­des­rat die Bot­schaft zur Volks­in­itia­ti­ve “Zer­sie­de­lung stop­pen — für eine nach­hal­ti­ge Sied­lungs­ent­wick­lung (Zer­sie­de­lungs­in­itia­ti­ve)” ver­ab­schie­det (vgl. Medi­en­mit­tei­lung vom 11. Nov. 2017). Er bean­tragt den eid­ge­nös­si­schen Räten, die Initia­ti­ve Volk und Stän­den zur Ableh­nung zu emp­feh­len.

Die Initia­ti­ve will errei­chen, dass die Bau­zo­nen in der Schweiz nicht wei­ter zuneh­men. Des­halb soll die Aus­schei­dung neu­er Bau­zo­nen nur noch zuläs­sig sein, wenn min­de­stens gleich gro­sse Flä­chen mit ver­gleich­ba­rer Boden­qua­li­tät aus­ge­zont wer­den. Ausser­dem ent­hält die Initia­ti­ve Bestim­mun­gen zur Sied­lungs­ent­wick­lung nach innen, zu nach­hal­ti­gen Quar­tie­ren und zum Bau­en ausser­halb der Bau­zo­nen.

Der Bun­des­rat ist der Auf­fas­sung, dass die Zer­sied­lungs­in­itia­ti­ve in ver­schie­de­ner Hin­sicht zu weit gehe. Zudem wer­de den Anlie­gen der Initi­an­ten gröss­ten­teils durch das seit dem 1. Mai 2014 gel­ten­den, revi­dier­ten Raum­pla­nungs­ge­setz (RPG; SR 700) ent­spro­chen.

Fabian Klaber

Posted by Fabian Klaber

Dr. Fabian Klaber, LL.M, hat an der Universität Basel und an der Columbia Law School (LL.M.) studiert, war danach als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel tätig und absolvierte Praktika bei Froriep und beim Bezirksgericht Horgen. Er arbeitet im Advokaturbureau Kleb | Harburger.