Kategorie: Allgemein

Hier fin­den Sie Bei­trä­ge, die sich ande­ren Kate­go­ri­en nicht zuord­nen las­sen.

UNO-Übereinkommen gegen Korruption

Nach­dem die Schweiz am 31. Mai 2000 das OECD-Über­ein­kom­men vom 17. Dezem­ber 1997 über die Bekämp­fung der Bestechung aus­län­di­scher Amts­trä­ger im inter­na­tio­na­len Geschäfts­ver­kehr rati­fi­ziert hat­te und per 1. Juli 2006 dem Straf­rechts­über­ein­kom­men des Euro­pa­ra­tes gegen Kor­rup­ti­on bei­trat, legt der Bun­des­rat nun die Bot­schaft zum UNO-Über­ein­kom­men gegen Kor­rup­ti­on vor, das erste...

 • 23. Oktober 2007

Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Der Bun­des­rat bean­tragt, das UNESCO-Über­ein­kom­men über den Schutz und die För­de­rung der Viel­falt kul­tu­rel­ler Aus­drucks­for­men vom 20. Okto­ber 2005 zu geneh­mi­gen (Bot­schaft) (s. auch den Post zum imma­te­ri­el­len Kul­tur­schutz). Das Abkom­men defi­niert Lei­ten­de Grund­sät­ze (Art. 2), u.a. den Grund­satz der inter­na­tio­na­len Soli­da­ri­tät und Zusam­men­ar­beit — dadurch sol­len Ent­wick­lungs­staa­ten in die Lage ver­setzt...

 • 23. Oktober 2007

Immaterieller Kulturschutz

Der Bun­des­rat legt den Ent­wurf zur Geneh­mi­gung des UNESCO-Über­ein­kom­mens zur Bewah­rung des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes vom 17. Okto­ber 2003 vor (vgl. > Bot­schaft). Der Schutz­ge­gen­stand — imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be — wird vom Abkom­men (Art. 2) fol­gen­der­ma­ssen umschrie­ben: “[…] die Prak­ti­ken, Dar­bie­tun­gen, Aus­drucks­wei­sen, Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten – sowie die damit ver­bun­de­nen Instru­men­te, Objek­te, Arte­fak­te und Kul­tur­räu­me –...

 • 23. Oktober 2007

EPU und revPatG per 13.12.2007 in Kraft

Das neue EPÜ tritt am 13. Dezem­ber 2007 in Kraft. Der Bun­des­rat hat auf den glei­chen Zeit­punkt auch das revi­dier­te PatG in Kraft gesetzt. S. auch Pres­se­mit­tei­lung des EJPD.

 • 17. Oktober 2007

Inkrafttreten von Änderungen des BG und der V über politische Rechte

Ände­run­gen des BG über poli­ti­sche Rech­te und der ent­spre­chen­den Ver­ord­nung tre­ten am 1. Janu­ar 2008 in Kraft.

 • 17. Oktober 2007

4A.216/2007: Fragen von grundsätzlicher Bedeutung

Nach ZGB 2 II unzu­läs­si­ge Ket­ten­ver­trä­ge (dh eine Mehr­heit von Ver­trä­gen beschränk­ter Dau­er, deren Beschrän­kung nicht auf objek­ti­ven Grün­den beruht, son­dern dazu dient, Arbeit­neh­mer­schutz­vor­schrif­ten zu umge­hen) kön­nen vom Gericht je nach Umstän­den als ein (ein­zi­ger) Ver­trag mit bestimm­ter oder aber mit unbe­stimm­ter Dau­er betrach­tet wer­den. Dies ergibt sich aus der Recht­spre­chung,...

 • 17. Oktober 2007

5A.433/2007: Rügeprinzip und verspätete rechtliche Vorbringen

Der Beschwer­de­füh­rer wand­te sich gegen vor­sorg­li­che Beweis­füh­rungs­mass­nah­men eines Wil­lens­voll­streckers und berief sich dabei auf ver­fas­sungs­mä­ssi­ge Rech­te (dero­ga­to­ri­sche Kraft des Bun­des­rechts, per­sön­li­che Frei­heit, Pri­vat­sphä­re). Damit stell­te er die Ver­fas­sungs­mä­ssig­keit des ber­ni­schen Rechts der vor­sorg­li­chen Beweis­füh­rung in Fra­ge. Nach Treu und Glau­ben hät­te er mit die­ser Rüge nicht bis vor BGer zuwar­ten...

 • 17. Oktober 2007

5C.15/2007: Versicherungsvertrag, Auslegung

Ein Ver­si­che­rungs­ver­trag (Tag­geld­ver­si­che­rung) ent­hielt in den AVB fol­gen­de Klau­sel: „, la durée d’allocation des pre­sta­ti­ons est de 1800 jours au maxi­mum par cas d’assurance, sous déduc­tion du délai d’attente con­venu. (…) Im Gegen­satz zur Vor­in­stanz sah es das BGer als nicht mög­lich an, die­ser Klau­sel einen objek­tiv gül­ti­gen Sinn zu...

 • 17. Oktober 2007

4A_179/2007: Versicherungsvertrag

Die AVB einer Kol­lek­tiv-Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung nah­men von der Defi­ni­ti­on eines Rück­falls den Fall aus, da zwi­schen zwei Mani­fe­sta­tio­nen einer Krank­heit eine Peri­ode voll­stän­di­ger Erwerbs­fä­hig­keit von min­de­stens 180 Tagen liegt. Zudem ende die Ver­si­che­rung bei einer Schlie­ssung des Betriebs. Der Ver­si­che­rer ver­wei­ger­te spä­ter wei­te­re Lei­stun­gen zugun­sten von A, einem Ange­stell­ten der Bäcke­rei...

 • 17. Oktober 2007

Bernhard Schlink zur Flugzeug-Abschuss-Debatte

Der deut­sche Staats­recht­ler und Schrift­stel­ler Prof. Bern­hard Schlink (Autor u.a. des “Vor­le­sers”) warnt in einem Essay für Spie­gel Online vor der Aus­höh­lung der durch die Ver­fas­sung geschütz­ten Grund­rech­te in Namen der Sicher­heit. Der deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster Jung: Ein Abschuss wäre nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts in den Fäl­len gemei­ner Gefahr oder Gefähr­dung...

 • 5. Oktober 2007