David Vasella

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RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Rechtsanwalt und Counsel bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.

Revidiertes DSG per 1.1.2008 in Kraft

Der Bun­des­rat hat das revi­dier­te Daten­schutz­ge­setz und die Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen auf den 1. Janu­ar 2008 in Kraft gesetzt.Per­so­nen, deren Daten gesam­melt und bear­bei­tet wer­den, müs­sen in Zukunft bes­ser infor­miert wer­den: Pri­va­te Daten­be­ar­bei­ter und Bun­des­or­ga­ne müs­sen betrof­fe­ne Per­so­nen von sich aus infor­mie­ren, wenn sie beson­ders schüt­zens­wer­te Daten und Per­sön­lich­keits­pro­fi­le sam­meln bzw. bear­bei­ten....

 • 7. Oktober 2007

Initiative “für demokratische Einbürgerungen”

Die Volks­in­itia­ti­ve der SVP über demo­kra­ti­sche Ein­bür­ge­run­gen wird vom Par­la­ment zur Ableh­nung emp­foh­len. Die Befür­wor­ter der Initia­ti­ve haben sich oft auf das Argu­ment beru­fen, es hand­le sich bei einer Ein­bür­ge­rung um einen poli­ti­schen Ent­scheid, der sei­ner Natur nach einer rich­ter­li­chen Kon­trol­le ent­zo­gen blei­ben und des­halb end­gül­tig von einem Organ der...

 • 6. Oktober 2007

Revision des URG angenommen

Natio­nal- und Stän­de­rat haben die Revi­si­on des URG ange­nom­men.Eine Über­sicht über den Inhalt fin­det sich bei David Rosen­thal (u.a. bleibt der Eigen­ge­brauch im bis­he­ri­gen Umfang erlaubt…).

 • 6. Oktober 2007

Bernhard Schlink zur Flugzeug-Abschuss-Debatte

Der deut­sche Staats­recht­ler und Schrift­stel­ler Prof. Bern­hard Schlink (Autor u.a. des “Vor­le­sers”) warnt in einem Essay für Spie­gel Online vor der Aus­höh­lung der durch die Ver­fas­sung geschütz­ten Grund­rech­te in Namen der Sicher­heit. Der deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster Jung: Ein Abschuss wäre nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts in den Fäl­len gemei­ner Gefahr oder Gefähr­dung...

 • 5. Oktober 2007

5A.35/2006: Erwerb im Sinne von BGBB 61 I

In einem der eher sel­te­nen Ent­schei­de zum BGBB (zur amtl. Publ. vor­ge­se­hen) hat das BGer fest­ge­hal­ten, dass ein Trans­fer eines bäu­er­li­chen Grund­stücks inner­halb einer Unter­neh­mens­grup­pe einen Ver­kauf im Sin­ne von BGBB 61 I dar­stellt, eine Bewil­li­gung also not­wen­dig ist.

 • 4. Oktober 2007

5A.190/2007: Persönlichkeitsverletzung durch Namensänderung der Kinder (Massnahmeverfahren)

Wenn die Mut­ter nach einer Schei­dung und Wie­der­ver­hei­ra­tung bean­tragt (Gesuch um Namens­än­de­rung, ZGB 30 I), die Kin­der nicht mehr mit dem gesetz­li­chen Namen (dem Namen des Exman­nes) zu benen­nen, son­dern mit dem Namen des neu­en Ehe­manns, so kann dies den Vater der Kin­der in sei­ner Per­sön­lich­keit ver­let­zen. Das Inter­es­se der...

 • 3. Oktober 2007

EBK: Anhörung zur Teilrevision der BEHV-EBK

Die EBK hat die Anhö­rung zur Teil­re­vi­si­on ihrer Bör­sen­ver­ord­nung infol­ge der Revi­si­on von BEHG 20 (in Kraft wohl per 1.12.2007) eröff­net. Zum Erläu­te­rungs­be­richt der EBK: hier.

 • 2. Oktober 2007

EBK: Überarbeitetes Rundschreiben öffentliche Werbung

Die EBK hat am 27. Sep­tem­ber 2007 das über­ar­bei­te (an die neue Kol­lek­tiv­an­la­ge­ge­setz­ge­bung ange­pass­te) Rund­schrei­ben “Öffent­li­che Wer­bung” ange­passt. Kei­ne öffent­li­che Wer­bung liegt vor, wenn sich die Wer­bung aus­schliess­lich an qua­li­fi­zier­te Anle­ger nach KAG (jetzt auch ver­mö­gen­de Pri­vat­per­so­nen) rich­tet. Inkraft­tre­ten: 1. Okto­ber 2007

 • 2. Oktober 2007

4A.129/2007: Eingewickelte Kugel für Schokolade nicht als Formmarke schützbar

Lindt & Sprüng­li kann sei­ne in rotes oder blau­es Zel­lo­phan ein­ge­wickel­ten Scho­ko­la­de­ku­geln nicht als Form­mar­ke ein­tra­gen las­sen, weil die­se Form gene­risch ist, dh das Wesen der Ware aus­macht. Das betrifft erstens die bei­den Wickel­en­den und zwei­tens die Kugel und die Far­ben. Hät­te Lindt & Sprüng­li den Anspruch auf Kugel eines...

 • 2. Oktober 2007

5A.134/2007: Arrest als vorsorgliche Massnahme (amtl. Publ.)

Ein Arrest ist eine (super-)provisorische (Sicherungs-)Massnahme und als sol­che durch das BGer nur mit beschränk­ter Kogni­ti­on über­prüf­bar (BGG 98). Die Rechts­ab­wen­dung erfolgt nicht vom Amtes wegen, son­dern nur auf ent­spre­chen­de Rüge hin (BGG 106). Die von Vischer Rechts­an­wäl­te betrie­be­ne Sei­te www​.arrest​pra​xis​.ch führt neben die­sem Ent­scheid eine Rei­he wei­te­rer Ent­schei­de zum Arre­st­recht auf....

 • 2. Oktober 2007