Lukas Wiget

All posts by Lukas Wiget

RA Dr. Lukas Wiget, LL.M, ist als Rechtsanwalt bei Blum&Grob Rechtsanwälte AG tätig. Nach dem Studium an der Universität Zürich arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Assistent, später am Bezirksgericht Horgen und in einer grösseren Zürcher Wirtschaftskanzlei. Das LL.M.-Studium absolvierte er in Sydney an der University of New South Wales.

5A_853/2013: vorsorgliche Massnahmen bei der paulianischen Anfechtung

In die­sem Urteil des Bun­des­ge­richts geht es um vor­sorg­li­che Mass­nah­men bei der pau­lia­ni­schen Anfech­tung. R.Z. war Eigen­tü­mer ver­schie­de­ner Gesell­schaf­ten, wel­che die sog. Z.-Gruppe bil­de­ten. Nach dem finan­zi­el­len Zusam­men­bruch der Grup­pe wur­de auch über R.Z. als Pri­vat­per­son der Kon­kurs eröff­net. Vor der Kon­kurs­er­öff­nung hat­te R.Z. zahl­rei­che Ver­mö­gens­wer­te auf sei­ne Lebens­part­ne­rin und...

 • 13. Juni 2014

5A_758/2013: Lastenverzeichnis, Lastenbereinigung, Art. 34 VZG (frz.; amtl. Publ.)

Die­ser Bun­des­ge­richts­ent­scheid befasst sich mit dem Lasten­ver­zeich­nis sowie mit Art. 34 VZG. Erklärt der Rich­ter im Lasten­be­rei­ni­gungs­pro­zess bestimm­te Schuld­brie­fe nicht für „annul­liert“, son­dern hält er nur fest, dass der Besit­zer der Schuld­brie­fe nicht Schuld­brief­gläu­bi­ger sei, und führt das Betrei­bungs­amt in der Fol­ge die For­de­rung im Lasten­ver­zeich­nis als bestrit­ten auf, so kann...

 • 21. Mai 2014

5A_861/2013: Art. 67 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG / Angabe des Forderungsgrundes

Im vor­lie­gen­den Bun­des­ge­richts­ent­scheid ging es um die Gül­tig­keit eines Zah­lungs­be­fehls und ins­be­son­de­re um die Fra­ge, wie genau der For­de­rungs­grund umschrie­ben sein muss. Ein Arbeit­neh­mer hat­te sei­ne frü­he­re Arbeit­ge­be­rin betrie­ben und als Grund der For­de­rung ange­ge­ben: “For­de­rung aus Arbeits­ver­trag und Straf­ver­fah­ren etc.” Die Schuld­ne­rin mach­te mit Beschwer­de gel­tend, der ihr zuge­stell­te...

 • 9. Mai 2014

5A_686/2013: Art. 41 Abs. 1bis SchKG, Verhältnis zwischen Schuldbriefforderung und Grundforderung in der Betreibung (amtl. Publ.)

In die­sem Ent­scheid befass­te sich das Bun­des­ge­richt mit der Bedeu­tung der fidu­za­ri­schen Über­tra­gung eines Schuld­brie­fes im defi­ni­ti­ven Rechts­öff­nungs­ver­fah­ren über die Grund­for­de­rung. Es erin­nert dar­an, dass zwi­schen der abstrak­ten Schuld­brief­for­de­rung, wel­che durch das Grund­pfand gesi­chert ist, und der For­de­rung aus dem Grund­ver­hält­nis zu unter­schei­den ist, und dass die­se bei­den For­de­run­gen unab­hän­gig...

 • 8. Mai 2014

5A_766/2013: Prüfungspflicht der Aufsichtsbehörde betr. Parteifähigkeit (amtl. Publ.)

Der vor­lie­gen­de Ent­scheid betrifft die Prü­fungs­pflicht der SchKG-Auf­sichts­be­hör­de bezüg­lich der Par­tei­fä­hig­keit einer Par­tei im Betrei­bungs­ver­fah­ren. Betrei­bun­gen von oder gegen nicht exi­stie­ren­de natür­li­che oder juri­sti­sche Per­so­nen sind bekannt­lich nich­tig (E. 4.1.). Im vor­lie­gen­den Ent­scheid hielt das Bun­des­ge­richt fest, dass das Betrei­bungs­amt nur dann Abklä­run­gen betref­fend Rechts­per­sön­lich­keit vor­neh­men muss, wenn sich dies­be­züg­lich...

 • 8. Mai 2014