Martin Rauber

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RA Dr. Martin Rauber, LL.M., arbeitet als Rechtsanwalt bei Eversheds Sutherland AG. Zudem steht er als nebenamtlicher Ersatzrichter am Bezirksgericht Horgen im Einsatz. Er studierte an der Universität Freiburg i.Ue., der Université Libre de Bruxelles sowie an der University of Edinburgh (LL.M. Commercial Law).

4A_235/2013: Organisationsmängel bei einer Aktiengesellschaft (amtl. Publ.)

In diesem Entscheid musste das Bun­des­gericht die Statuten ein­er Aktienge­sellschaft ausle­gen, welche die Amts­dauer ihrer Ver­wal­tungsräte auf ein Jahr fes­tlegte. Die stre­it­ge­gen­ständliche Statutenbes­tim­mung hielt zudem fest (E. A): “Les mem­bres du Con­seil d’administration restent en fonc­tion jusqu’à ce que l’assemblée générale ait procédé à une nou­velle élec­tion ou qu’elle les ait...

 • 2. Juli 2014

4A_73/2014: Solidarhaftung in einer einfachen Gesellschaft; Aktenschluss (amtl. Publ.)

Zwei Boden­leger betrieben ihr Geschäft je selb­ständig als Einzelfir­ma und führten zusam­men Aufträge als pro­jek­t­be­zo­gene ein­fache Gesellschaft aus. Nach­dem bei einem dieser Pro­jek­te Män­gel­rü­gen erhoben wur­den, einigte sich die klägerische Einzelfir­ma mit der Auf­tragge­berin hin­sichtlich der Sanierungskosten. Die Beklagte wurde in dieser Eini­gung einzig bei der Art, wie die Sanierungsar­beit­en auszuführen sind, erwäh­nt,...

 • 2. Juli 2014

Mehr Transparenz im Rohstoffsektor geplant

Der Bun­desrat will mit­tels entsprechen­den Bes­tim­mungen im Aktien­recht mehr Trans­parenz im Rohstoff­sek­tor erre­ichen. Diese Bes­tim­mungen sollen in die Vor­lage zur Aktien­recht­sre­vi­sion, welche Ende 2014 in die Vernehm­las­sung geschickt wird, inte­gri­ert wer­den. Sie sollen vor­erst für börsenkotierte sowie grosse, in der Rohstoff­förderung tätige Gesellschaften gel­ten. Damit für die Schweiz­er Unternehmen im Ver­gle­ich...

 • 26. Juni 2014

4A_363/2013: Partizipationsscheine sind bei der Genossenschaft unzulässig (amtl. Publ.)

Das Bun­des­gericht heisst eine Beschw­erde des eid­genös­sis­chen Han­del­sreg­is­ter­amts gut und hebt in seinem Urteil vom 28. April 2014 den ander­slau­t­en­den Entscheid des Bun­desver­wal­tungs­gericht vom 13. Juni 2013 (B-6017/2012) auf. Wie auch aus der Presse zu ent­nehmen war, hat­te die als Genossen­schaft organ­isierte Raif­feisen-Gruppe beab­sichtigt, ein Beteili­gungss­cheinkap­i­tal von CHF 300 Mio. in Form...

 • 6. Mai 2014

4A_354/2013: Verhältnismässigkeit bei Organisationsmängeln (Bestätigung der Rechtsprechung)

Das Bun­des­gericht bestätigt in diesem Entscheid den Grund­satz der Ver­hält­nis­mäs­sigkeit bei der Behe­bung von Organ­i­sa­tion­s­män­gel — in casu das Fehlen ein­er Revi­sion­sstelle — gemäss Art. 731b Abs. 1 OR. Unter Ver­weis auf BGE 138 III 294, E. 3.3.1 und 4A_411/2012 vom 22. Novem­ber 2012, E. 2.1.5 weist das Bun­des­gericht darauf hin, dass in solchen Fällen die Ernen­nung...

 • 15. Januar 2014

Umsetzung der “Abzocker-Initiative”: Verordnung tritt am 1. Januar 2014 in Kraft

Der Bun­desrat hat die Verord­nung gegen über­mäs­sige Vergü­tun­gen bei börsenkotierten Gesellschaften, mit welch­er die vom Volk am 3. März 2013 angenommene Abzock­er-Ini­tia­tive umge­set­zt wird, auf den 1. Jan­u­ar 2014 in Kraft geset­zt. Die gegenüber dem Voren­twurf in mehreren Punk­ten angepasste Verord­nung, weist die fol­gen­den zen­tralen Punk­te auf (vgl. Medi­en­mit­teilung): Gen­er­alver­samm­lung stimmt über die Vergü­tun­gen...

 • 20. November 2013

4A_581/2012: Vindikation schliesst den Bereicherungsanspruch aus (Bestätigung der Rechtsprechung)

Die Parteien vere­in­barten in einem gemäss Präam­bel als “Kauf” charak­ter­isierten Ver­trag den gegen­seit­i­gen Aus­tausch von Aktien; Geld­be­träge waren von kein­er Partei geschuldet. Nach­dem diese Vere­in­barung so abgewick­elt wurde, vere­in­barten die Parteien später deren Auflö­sung und die erfol­gten Leis­tun­gen wur­den rück­abgewick­elt. Strit­tig war in der Folge die Gültigkeit dieser Rück­ab­wick­lungsvere­in­barun­gen. Vor dem Bezirks­gericht Zürich ver­langte...

 • 24. Oktober 2013

4A_206/2013: Handelsregistereintrag, Voraussetzungen für einen Verzicht auf eine eingeschränkte Revision (Opting-out) (amtl. Publ.)

Dem vor­liegen­den Urteil lag ein Entscheid des Han­del­sreg­is­ter­amts zugrunde, welch­es die Ein­tra­gung eines Verzichts auf eine eingeschränk­te Revi­sion (Opt­ing-out) ein­er GmbH, welche seit ihrer Grün­dung im Jahr 2003 nie über eine Revi­sion­sstelle ver­fügt hat­te, ablehnte, da die Gesellschaft keinen Prü­fungs­bericht eines zuge­lasse­nen Revi­sors ein­gere­icht hat­te. Umstrit­ten war somit, ob zu den “mass­ge­blichen aktuellen...

 • 9. Oktober 2013