Sabine Herzog

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RA Dr. Sabine Herzog, LL.M, ist Partnerin bei HERZOG SCHÄR AG, Rechtsanwälte in Zürich und ist schwergewichtig in der Prozessführung und in der Nachlassplanung tätig. Zuvor war sie neun Jahre in einer internationalen Anwaltskanzlei in Zürich tätig und arbeitete davor als juristische Sekretärin am Bezirksgericht Horgen und am zürcherischen Handelsgericht. Sie hat an den Universitäten Zürich, Paris Ouest Nanterre La Defense (Frankreich) und der Columbia Law School (LL.M.) studiert und hat an der Universität Luzern im Bereich IPR und Erbrecht promoviert. Sabine Herzog ist Fachanwältin SAV Erbrecht.

14.3782 — Postulat Richtlinien für den “digitalen Tod”: Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates

Mit dem von Jean Chri­sto­phe Schwa­ab ein­ge­reich­ten Postu­lat wird der Bun­des­rat beauf­tragt zu prü­fen, ob das Erbrecht ergänzt wer­den muss, um die Rech­te der Erbin­nen und Erben auf Per­so­nen­da­ten und digi­ta­le Zugän­ge der ver­stor­be­nen Per­son sowie um die Aus­wir­kun­gen des Todes auf deren vir­tu­el­le Prä­senz zu regeln. Der Bun­des­rat bean­tragt die...

 • 20. November 2014

5A_62/2014: Erbteilung: Anrechnung der Weiternutzung einer Werkstatt durch den Erblasser in der auf den Sohn übertragenen Liegenschaft

Im vor­lie­gen­den Ent­scheid hat­te sich das Bun­des­ge­richt mit der Fra­ge zu befas­sen, wie die Wei­ter­nut­zung einer Werk­statt in der vom Erb­las­ser auf den Sohn X über­tra­ge­nen Lie­gen­schaft im Rah­men der Erb­tei­lung zu berück­sich­ti­gen ist. Der Erb­las­ser A schloss mit sei­nem Sohn X einen “Kauf­ver­trag mit Erb­vor­be­zug” über ein Grund­stück ab. Der Kauf­preis wur­de...

 • 19. November 2014

5D_63/2014: Konkursamtliche Liquidation eines Nachlasses: Fehlt eine Forderung des Nachlasses in der Verteilungsliste und der Kosten- bzw. Schlussrechnung, so führt dies nicht zum Untergang dieser Forderung

Im Nach­lass von C.X. schlu­gen sämt­li­che gesetz­li­chen und ein­ge­setz­ten Erben das Erbe aus. Die Erb­schaft wur­de in der Fol­ge kon­kurs­amt­lich liqui­diert. Der Erb­las­ser hat­te zu Leb­zei­ten jedem sei­ner drei Kin­der Geld aus­ge­lie­hen. Die Söh­ne A und B bezahl­ten ihre Schul­den zurück; die For­de­rung gegen­über Sohn D blieb aus­ste­hend und sie wur­de auch vom...

 • 5. November 2014

5A_104/2014: Vertrauensschutz greift trotz unrichtiger Rechtsmittelbelehrung nicht, da der Fehler durch Konsultation der massgeblichen Gesetzesbestimmungen erkennbar gewesen wäre

Der Juge de paix des Bezir­kes Mor­ges ver­nein­te die Wirk­sam­keit der Aus­schla­gungs­er­klä­rung der Erbin A.X. und ver­sah sei­nen Ent­scheid mit einer unrich­ti­gen Rechts­mit­tel­be­leh­rung (drei­ssig statt zehn Tage). Auf die vom Rechts­ver­tre­ter innert drei­ssig Tagen ein­ge­reich­te Beschwer­de trat die Beru­fungs­in­stanz auf­grund des Frist­ver­säum­nis­ses nicht ein. Vor dem Hin­ter­grund der unrich­ti­gen Rechts­mit­tel­be­leh­rung berief...

 • 4. November 2014