Sabine Herzog

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RA Dr. Sabine Herzog, LL.M, arbeitet als Rechtsanwältin bei Baker McKenzie in Zürich und ist schwergewichtig in der Prozessführung und in der Nachlassplanung tätig. Zuvor arbeitete sie als juristische Sekretärin am Bezirksgericht Horgen und am zürcherischen Handelsgericht. Sie hat an den Universitäten Zürich, Paris Ouest Nanterre La Defense (Frankreich) und der Columbia Law School (LL.M.) studiert und hat an der Universität Luzern im Bereich IPR und Erbrecht promoviert.

5D_63/2014: Konkursamtliche Liquidation eines Nachlasses: Fehlt eine Forderung des Nachlasses in der Verteilungsliste und der Kosten- bzw. Schlussrechnung, so führt dies nicht zum Untergang dieser Forderung

Im Nach­lass von C.X. schlu­gen sämt­li­che gesetz­li­chen und ein­ge­setz­ten Erben das Erbe aus. Die Erb­schaft wur­de in der Fol­ge kon­kurs­amt­lich liqui­diert. Der Erb­las­ser hat­te zu Leb­zei­ten jedem sei­ner drei Kin­der Geld aus­ge­lie­hen. Die Söh­ne A und B bezahl­ten ihre Schul­den zurück; die For­de­rung gegen­über Sohn D blieb aus­ste­hend und sie wur­de auch vom...

 • 5. November 2014

5A_104/2014: Vertrauensschutz greift trotz unrichtiger Rechtsmittelbelehrung nicht, da der Fehler durch Konsultation der massgeblichen Gesetzesbestimmungen erkennbar gewesen wäre

Der Juge de paix des Bezir­kes Mor­ges ver­nein­te die Wirk­sam­keit der Aus­schla­gungs­er­klä­rung der Erbin A.X. und ver­sah sei­nen Ent­scheid mit einer unrich­ti­gen Rechts­mit­tel­be­leh­rung (drei­ssig statt zehn Tage). Auf die vom Rechts­ver­tre­ter innert drei­ssig Tagen ein­ge­reich­te Beschwer­de trat die Beru­fungs­in­stanz auf­grund des Frist­ver­säum­nis­ses nicht ein. Vor dem Hin­ter­grund der unrich­ti­gen Rechts­mit­tel­be­leh­rung berief...

 • 4. November 2014