Schlagwort: Haftpflicht u. Versicherung

9C_267/2007: Verletzung des sozialversicherungsrechtlichen Untersuchungsgrundsatzes

Das BGer kas­siert einen Ent­scheid des Verw­Ger LU, das fest­ge­stellt hat­te, der Gesund­heits­zu­stand des Beschwer­de­füh­rers habe sich in einer bestimm­ten Peri­ode nicht ver­schlech­tert. Für die frag­li­che Zeit lagen zwei Gut­ach­ten vor, die zum gegen­tei­li­gen Schluss gekom­men waren. Der regio­na­le ärzt­li­chen Dienst (RAD) war den­noch der Ansicht, eine Ver­schlech­te­rung lie­ge nicht...

 • 31. Oktober 2007

B 7/07: Kinderrente auch für Frühpensionierte (amtl. Publ.)

Das Verw­Ger ZG gewähr­te im Gegen­satz zur Pen­si­ons­kas­se einem vor­zei­tig Pen­sio­nier­ten neben der Alters­ren­te (BVG 13 II) auch Kin­der­ren­ten (BVG 17) bis zum Errei­chen des AHV-Min­dest­al­ters. Sowohl BVG 13 II (Ermäch­ti­gung der VE, vor­zu­se­hen, dass der Anspruch auf Alters­lei­stun­gen mit Been­di­gung der Erwerbs­tä­tig­keit ent­steht) als auch BVG 17 sind Teil...

 • 31. Oktober 2007

Vollzugsverordnung zum neuen Familienzulagengesetz

Der Bun­des­rat hat die Ver­ord­nung zum Bun­des­ge­setz über die Fami­li­en­zu­la­gen (FamZV) ver­ab­schie­det. Die Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen des Bun­des­ra­tes betref­fen vor allem die Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen. Medi­en­mit­tei­lung Ver­ord­nungs­text Erläu­te­run­gen des Bun­des­amts für Sozi­al­ver­si­che­run­gen

 • 31. Oktober 2007

9C_572/2007: Einfachrelevante Tatsachen und Nichteintreten…

Das BGer weist Beschwer­den bei offen­sicht­li­cher Unbe­gründet­heit ab, ohne bestimm­te Sachur­teils­vor­aus­set­zun­gen zu prü­fen. Hier ging es um die Fra­ge der Beschwer einer IV-Stel­le, die eine Beschwer­de gegen einen Rück­wei­sungs­ent­scheid der letz­ten kan­to­na­len Instanz ans BGer erhob. Das BGer: “Das kan­to­na­le Urteil lau­tet auf Rück­wei­sung und ist damit als Zwi­schen­ent­scheid zu qua­li­fi­zie­ren,...

 • 30. Oktober 2007

U 286/06: hier keine Anwendung der Psycho-Rechtsprechung

Das BGer bestä­tigt hier sei­ne Pra­xis, dass ein Unfall mit typi­schem bun­ten Beschwer­de­bild auch dann nach der HWS-Recht­spre­chung (BGE 117…) zu beur­tei­len ist, wenn die phy­si­schen Beschwer­den abge­klin­gen, die psy­chi­schen Sym­pto­me aber fort­be­stehen, dadurch in den Vor­der­grund tre­ten und daher — für sich genom­men — nach der sog. Psy­cho-Recht­spre­chung (BGE...

 • 30. Oktober 2007

9C_301/2007: Beschwerdebefugnis einer IV-Stelle

Eine IV-Stel­le kann einen Vor- oder Zwi­schen­ent­scheid des kan­to­na­len Ver­si­che­rungs­ge­richts anfech­ten, wenn sie dadurch einen nicht wie­der­gut­zu­ma­chen­den Nach­teil erlei­det (BGG 93 I lit. a). Die­se Vor­aus­set­zung ist nicht erfüllt, wenn die Iv-Stel­le zur Vor­nah­me wei­te­rer oder ergän­zen­der Abklä­run­gen und neu­er Ent­schei­dung durch das kan­to­na­le Gericht ver­pflich­tet wird; dies selbst wenn die...

 • 29. Oktober 2007

4A_177/2007 und 4C.415/2006: Personenschaden

X. ver­lor infol­ge eines Auf­fahr­un­falls sei­ne Stel­le und wur­de zu 85% arbeits­un­fä­hig. Eine Beschwer­de in Zivil­sa­chen wur­de abge­wie­sen (4A_177/2007). Im Beru­fungs­ver­fah­ren waren die Adäquanz des Kau­sal­zu­sam­men­hangs, die Enschrän­kung der Erwerbs­fä­hig­keit und die grund­sätz­li­che Haf­tung aner­kannt. Strit­tig waren aber die finan­zi­el­len Fol­gen der teil­wei­sen Erwerbs­un­fä­hig­keit und, even­tua­li­ter, der Ren­ten­scha­den. Die Vor­in­stanz...

 • 23. Oktober 2007

H 161/06: Anspruch auf lebenspraktische Begleitung in der AHV? (amtl. Publ.)

Gestützt auf AHVG 43bis V (“Der Bun­des­rat kann ergän­zen­de Vor­schrif­ten erlas­sen”) hat der Bun­des­rat AVV 66bis I erlas­sen (kei­ne sinn­ge­mä­sse Anwen­dung von IVV 37 II c, Begriff der mit­tel­schwe­ren Hilf­lo­sig­keit, lebens­prak­ti­sche Beglei­tung). Da die Ver­wei­sung von AHVG 43bis V nur eine “sinn­ge­mä­sse” Anwen­dung der Bestim­mun­gen des IVG vor­sieht, sind Abwei­chun­gen zuläs­sig. Der...

 • 19. Oktober 2007

5C.15/2007: Versicherungsvertrag, Auslegung

Ein Ver­si­che­rungs­ver­trag (Tag­geld­ver­si­che­rung) ent­hielt in den AVB fol­gen­de Klau­sel: „, la durée d’allocation des pre­sta­ti­ons est de 1800 jours au maxi­mum par cas d’assurance, sous déduc­tion du délai d’attente con­venu. (…) Im Gegen­satz zur Vor­in­stanz sah es das BGer als nicht mög­lich an, die­ser Klau­sel einen objek­tiv gül­ti­gen Sinn zu...

 • 17. Oktober 2007

4A_179/2007: Versicherungsvertrag

Die AVB einer Kol­lek­tiv-Kran­ken­tag­geld­ver­si­che­rung nah­men von der Defi­ni­ti­on eines Rück­falls den Fall aus, da zwi­schen zwei Mani­fe­sta­tio­nen einer Krank­heit eine Peri­ode voll­stän­di­ger Erwerbs­fä­hig­keit von min­de­stens 180 Tagen liegt. Zudem ende die Ver­si­che­rung bei einer Schlie­ssung des Betriebs. Der Ver­si­che­rer ver­wei­ger­te spä­ter wei­te­re Lei­stun­gen zugun­sten von A, einem Ange­stell­ten der Bäcke­rei...

 • 17. Oktober 2007