4A_279/2007: Auslegung eines Vergleichs; Irrtum

Nach einem Unfall schlos­sen der anwalt­lich ver­tre­te­ne Ver­si­che­rungs­neh­mer und der Unfall­ver­si­che­rer einen Ver­gleich über die Lei­stun­gen des Ver­si­che­rers. Nach Abschluss des Ver­gleichs ver­schlech­ter­te sich der Zustand des Ver­si­che­rungs­neh­mers. Das BGer schützt die Aus­le­gung des Ver­si­che­rungs­ver­trags durch die Cour civi­le des KGer VD auf der Grund­la­ge des Beweis­er­geb­nis­ses: “Il n’est ain­si...

 • 15. November 2007

5C.256/2006: Einrede mangelnden neuen Vermögens auch ausserhalb des Konkursverfahrens zulässig (amtl. Publ.)

Die Gläu­bi­ge­rin trat einen ihrer Kon­kurs­ver­lust­schei­ne an eines ihrer VR-Mit­glie­der ab. Die­ses beauf­trag­te den Schuld­ner mit bestimm­ten Arbei­ten beim Bau eines Hau­ses. Nach Rech­nung­stel­lung erklär­te er Ver­rech­nung der Werl­kohn­for­de­rung mit dem Ver­lust­schein. Der Schuld­ner wider­setz­te sich der Ver­rech­nung mit dem Argu­ment, er sei nicht zu neu­em Ver­mö­gen gekom­men, und setz­te...

 • 15. November 2007

Zwangsheiraten: Bericht des Bundesrats

Der Bun­des­rat hat heu­te sei­nen Bericht über Zwangs­hei­ra­ten vor­ge­legt. Bericht­erstat­tung der NZZ

 • 14. November 2007

Schengen: Übernahme von SIS II gutgeheissen

Der Bun­des­rat hat heu­te die Noten­aus­tau­sche zwi­schen der Schweiz und der EU zur Über­nah­me der Anpas­sun­gen der Rechts­grund­la­gen des Schen­ge­ner Infor­ma­ti­ons­sy­stems gut­ge­hei­ssen. Das Par­la­ment wird über die Geneh­mi­gung zu beschlie­ssen haben. Zweck ist die Über­nah­me von Erwei­te­run­gen des Schen­gen-Besitz­stan­des einer­seits zu Ver­bes­se­run­gen von SIS I+, ande­rer­seits zur Ein­füh­rung von SIS II,...

 • 14. November 2007

1C_86/2007: Natelsendeantenne ausserhalb der Bauzone (RPG 24; amtl. Publ.)

Gemein­de Sool (GL) gegen Swis­s­com Mobi­le AG: Swis­s­com plant, an einem bestehen­den Rund­funk-Anten­nen­mast in Trog­s­i­ten Natel-Sen­de­ge­rä­te anzu­brin­gen. Die Gemein­de hat­te das Gesuch abge­lehnt und war vom Regie­rungs­rat GL spä­ter ver­pflich­tet wor­den, eine Aus­nah­me­be­wil­li­gung zu ertei­len. Das Verw­Ger GL hat­te eine dage­gen gerich­te­te Beschwer­de abge­wie­sen; das BGer weist die Beschwer­de eben­falls...

 • 14. November 2007

I 50/07: Drogensucht nicht per se invaliditätsbegründend

Das BGer hält (erneut; stän­di­ge Rsp.) fest, dass ein Anspruch auf eine Inva­li­den­ren­te nicht wegen Alko­ho­lis­mus oder einer ande­ren Dro­gen­sucht begrün­det ist; eine Sucht wird erst rele­vant, wenn sie eine Krank­heit oder einen Unfall bewirkt, in deren Fol­ge ein kör­per­li­cher, gei­sti­ger oder psy­chi­scher, die Erwerbs­fä­hig­keit beein­träch­ti­gen­der Gesund­heits­scha­den ein­ge­tre­ten ist, oder...

 • 14. November 2007

2C_251/2007: Briefkasten an der Grundstücksgrenze

Und auch das gibt es: Die Pflicht, an der Grund­stücks­gren­ze einen Brief­ka­sten zu instal­lie­ren. Das BGer hat­te sich des­halb mit der Ver­ord­nung des UVEK vom 18. März 1998 zur Post­ver­ord­nung zu beschäf­ti­gen.

 • 14. November 2007

5F_5/2007: Revision nach BGG (amtl. Publ.)

Die Recht­spre­chung zu aOG 137 b ist auf BGG 123 II (erheb­li­che Tat­sa­chen, ent­schei­den­de Beweis­mit­tel) anwend­bar. Im vor­lie­gen­den Fall ging es um die Revi­si­on eines Ent­scheids des BGer, mit dem eine staats­recht­li­che Beschwer­de abge­wie­sen wor­den war. Sol­che Ent­schei­de kön­nen nur revi­diert wer­den auf­grund von neu­en Tat­sa­chen, die den Ent­scheid des BGer...

 • 14. November 2007

9C_294/2007: “Wohnsitz” im Sinne des AHVG nicht dasselbe wie nach ZGB

Zivil­recht­li­che Begrif­fe, auf wel­che Nor­men des Bun­des­so­zi­al­ver­si­che­rungs­rechts ver­wei­sen, wer­den dadurch Teil des öffent­li­chen Rechts. Sie brau­chen daher nicht not­wen­di­ger­wei­se den glei­chen Bedeu­tungs­ge­halt auf­zu­wei­sen wie im rein zivil­recht­li­chen Kon­text. Sinn und Zweck der Norm kön­nen eine vom Zivil­recht abwei­chen­de Betrach­tungs­wei­se erfor­dern Auf die­ser Grund­la­ge hält das BGer fest, dass der Wohn­sitz...

 • 14. November 2007

I 67/07: Einkommensvergleich in der Invalidenversicherung

Das BGer heisst eine Ver­wal­tungs­ge­richts­be­schwer­de gegen einen Ent­scheid des SozVers­Ger ZH gut. Der kor­rek­te Ein­kom­mens­ver­gleich ergab einen Inva­li­di­täts­grad von nicht 33%, son­dern 46%. Die Vor­in­stanz hat­te bei der Ermitt­lung des Vali­den­ein­kom­mens zu Unrecht die Tabel­len­löh­ne TA1 Anfor­de­rungs­ni­veau 4, ein­fa­che und repe­ti­ti­ve Tätig­kei­ten im Gast­ge­wer­be, her­an­ge­zo­gen. Rich­ti­ger­wei­se hät­te sie das Vali­den­ein­kom­men...

 • 14. November 2007