Das BGer schützt die frist­lose Kündi­gung des Mitar­beit­ers eines Ver­sicherungsver­mit­tlers. Der Angestellte hat­te zu Beginn des Anstel­lungsver­hält­niss­es ein nicht unwesentlich­es Kun­den­port­fo­lio einge­bracht und ver­wal­tete später neben diesen Kun­den weit­ere, durch den Arbeit­ge­ber zugewiesene Kun­den. Später ent­zog der Arbeit­ge­ber dem Angestell­ten einen grösseren Anteil des durch ihn ver­wal­teten Port­fo­lios, wodurch diesem wesentliche Ein­nah­men ent­gin­gen.

Darin war im konkreten Fall eine Per­sön­lichkeitsver­let­zung zu sehen, die eine frist­lose Kündi­gung recht­fer­tigte:

Dans ce con­texte, la cir­con­stance d’avoir retiré le 1er décem­bre 2006 sans néces­sité au tra­vailleur un impor­tant porte­feuille de clients con­sti­tu­ait une atteinte grave aux droits de la per­son­nal­ité du défend­eur, au sens de la jurispru­dence fédérale sus­rap­pelée. La cour can­tonale n’a donc aucune­ment abusé du pou­voir d’appréciation que lui con­fère l’art. 337 al. 1 CO en admet­tant l’existence, du côté de l’intimé, d’un juste motif de résil­i­a­tion sans délai de son con­trat de tra­vail.”

David Vasella

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RA Dr. David Vasella ist Gründer von swissblawg und Partner bei Walder Wyss. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert, betreibt den Blog daten:recht und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich.