Neue Regeln zur relativen Marktmacht im Kartellrecht per 1. Januar 2022

…die neuen Bes­tim­mungen nicht gebüsst. Gemäss Medi­en­mit­teilung ist ein Unternehmen rel­a­tiv mark­t­mächtig , wenn andere Fir­men beim Ange­bot oder bei der Nach­frage ein­er Ware oder ein­er Leis­tung in ein­er Weise abhängig sind, dass keine aus­re­ichen­den und zumut­baren Möglichkeit­en beste­hen, um auf alter­na­tive Quellen auszuwe­ichen. Wenn Unternehmen auf diese Weise im Wet­tbewerb behin­dert oder benachteiligt wür­den, kön­nten sie bei der Wettbewerbskommission…

Revision des Mengenangaberechts per 1. Januar 2013

…die Ver­pack­ung erlassen. Durch das neue Mess­ge­setz wird auch das UWG geän­dert. Dazu die Botschaft: Bei Artikel 11 Absätze 3 und 4 des gel­tenden Mess­ge­set­zes han­delt es sich um Bes­tim­mungen mit primär lauterkeit­srechtlich­er Aus­rich­tung. Aus diesem Grund wer­den sie nicht in das neue Mess­ge­setz aufgenom­men, son­dern in das Bun­des­ge­setz vom 19. Dezem­ber 1986 gegen den unlauteren Wet­tbewerb (UWG) ver­schoben. Artikel 11…

Revision des BüG

Der Bun­desrat hat am 4. März 2011 die Botschaft zur Total­re­vi­sion des Bun­des­ge­set­zes über Erwerb und Ver­lust des Schweiz­er Bürg­er­rechts ver­ab­schiedet. Das rev­i­dierte Bürg­er­rechts­ge­setz (BüG) ist abges­timmt auf das neue Aus­län­der­s­ge­set­zes (AuG) und ver­fol­gt u.a. fol­gende Ziele: Erfol­gre­iche Inte­gra­tion: Es kön­nen nur noch Aus­län­der um Ein­bürgerung ersuchen, die bere­its eine Nieder­las­sungs­be­wil­li­gung (“Ausweis C”) erlangt haben. Sie müssen daneben weit­ere Voraus­set­zun­gen erfüllen,…

4A_424/2020: Krankentaggeldversicherung; Kündigung des Arbeitsverhältnisses vor Eintritt der Krankheit; Nachweis des Erwerbsausfalls; Beweislast und Beweismass (zur Publikation vorgesehen)

…arbeit­slose Per­son, die keinen Anspruch auf Taggelder der Arbeit­slosen­ver­sicherung hat, Kranken­taggelder, so obliegt ihr der Beweis eines Erwerb­saus­falls. Die ver­sicherte Per­son hat mithin eine über­wiegende Wahrschein­lichkeit dafür nachzuweisen, dass sie ohne Krankheit eine Erwerb­stätigkeit ausüben würde. Dies gilt namentlich, wenn sie im Zeit­punkt ihrer Erkrankung bere­its arbeit­s­los war. War die ver­sicherte Per­son im Zeit­punkt ihrer Erkrankung noch nicht arbeit­s­los, so…

9C_23/2014: Berücksichtigung des versicherungstechnischen Fehlbetrages zur Bestimmung der Nachschussforderung (amtl. Publ.)

…APK-Deck­ungs­grad berück­sichtigt. Die Gemeinde weigerte sich, den geforderten Betrag zu bezahlen. Das Ver­sicherungs­gericht des Kan­tons Aar­gau wies die Klage der APK weit­ge­hend ab und sprach ihr lediglich gerun­det CHF 0.1 Mio. zu. Das Bun­des­gericht hiess die gegen diesen Entscheid erhobene Beschw­erde teil­weise gut und verurteilte die Gemeinde zur Zahlung von gerun­det CHF 1.1 Mio. neb­st Zins (Urteil 9C_23/2014 vom 8.…

4A_209/2021: Austritt eines Gesellschafters einer GmbH bei Anteilen von über 35% (amtl. Publ.)

…sich das Aus­trittsrecht (Art. 822 OR) eines Gesellschafters mit ein­er Beteili­gung von über 35% am Stammkap­i­tal zu den Regeln über den Erwerb eigen­er Stam­man­teile der Gesellschaft ver­halte, ins­beson­dere zur Erwerb­sober­gren­ze von 35% (Art. 783Abs. 2 OR), als Rechts­frage von grund­sät­zlich­er Bedeu­tung, weshalb es auf die Beschw­erde ein­trat, obwohl die Stre­itwert­gren­ze nicht erre­icht war. Das Bun­des­gericht wies darauf hin, dass das revidierte…

In eigener Sache: neues Redaktionsmitglied

Wir freuen uns, Ramona Fis­ch­er im Team von Swiss­blawg begrüssen zu dür­fen: Ramona Fis­ch­er ist Recht­san­wältin bei Walder Wyss. Sie wird ab sofort das Erbrecht betreuen und auf Swiss­blawg regelmäs­sig zur aktuellen Recht­sprechung, Geset­zge­bung­spro­jek­ten und weit­eren Neuigkeit­en in diesem Rechts­ge­bi­et bericht­en. Der erste Beitrag über die wichtig­sten Neuerun­gen im Erbrecht, die am 1. Jan­u­ar 2023 in Kraft getreten sind, ist…

4A_306/2019: “Legitimate nationality planning” oder “treaty abuse”?

…zusät­zlichen, nach seinem Dafürhal­ten vor­liegend nicht erfüll­ten Voraus­set­zun­gen abgestellt habe. Das Bun­des­gericht fügte indes hinzu, dass die an einem Investi­tion­ss­chutz­abkom­men beteiligten Staat­en selb­st bei Fehlen von Bes­tim­mungen gegen «treaty shop­ping» keine miss­bräuch­lichen Prak­tiken dulden müssten. Das Rechtsmiss­brauchsver­bot sei ein inter­na­tion­al anerkan­nter Grund­satz und bilde Teil des schweiz­erischen ordre pub­lic. Im vor­liegen­den Kon­text gelte es, die Gren­ze zwis­chen «legit­imer Nation­al­ität­ser­werb­s­pla­nung» («legit­i­mate…

5A_533/2017: Auslegung eines gerichtlichen Vergleichs durch den Rechtsöffnungsrichter unzulässig (amtl. Publ.; frz.)

…A. aus unlauterem Wet­tbewerb sowie aus ver­traglich­er Haf­tung und Ver­trauen­shaf­tung anhängig gemacht. Die von A. ein­gere­ichte Klage auf Zahlung gegen B. endete mit einem gerichtlichen Ver­gle­ich, der expliz­it fes­thielt, dass B. anerken­nt, den geforderten Betrag zu schulden, dass dieser aber erst fäl­lig würde, wenn „das Schick­sal der Ver­rech­nungs­forderung von B. gegen A., welche Gegen­stand eines hängi­gen Ver­fahrens vor dem Zivilgerichtshof…

Hearingbericht zum Projekt “Finanzdienstleistungsgesetz” veröffentlicht

…sollen ein­er Behörde zur formellen Kon­trolle vorgelegt wer­den. Der Pro­duzent muss die Pro­duk­t­doku­men­ta­tion veröf­fentlichen, sobald die Kun­den auf die Möglichkeit des Erwerbs eines Pro­duk­ts aufmerk­sam gemacht wer­den. Ver­hal­ten und Organ­i­sa­tion der Finanz­di­en­stleis­ter  8. Finanz­di­en­stleis­ter haben ihre Kun­den über Inhalt und Kosten ihrer Dien­stleis­tung sowie über die Eigen­schaften, Kosten und Risiken der ange­bote­nen Pro­duk­te zu informieren, bevor sie eine Finanz­di­en­stleis­tung erbrin­gen. 9. Finanz­di­en­stleis­ter sollen…