4A_190/2014: Schiedsgericht verstiess gegen das Willkürverbot, indem es eine Vertragskündigung aufgrund einer vorgängigen Vertragsverletzung als rechtsmissbräuchlich erachtete
…nicht entnommen werden, inwiefern die Ausübung des Kündigungsrechts aufgrund des vorgängigen Vertragsverstosses in eine der anerkannten Fallgruppen rechtsmissbräuchlichen Verhaltens fallen solle. Es sei denn auch nicht ersichtlich, inwiefern eine Vertragsverletzung zur Konsequenz haben soll, dass der Verletzer den verletzten Vertrag nicht mehr kündigen dürfe; dies selbst dann, wenn mit der Vertragsverletzung der Sinn und Zweck des Vertrags in treuwidriger Weise vereitelt…