ICSID Schiedsverfahren gegen die Schweiz eingeleitet

Gemäss der ICSID Web­site hat die Gesellschaft Human Rights Defend­ers Inc. mit Sitz in den Sey­chellen ein ICSID Schiedsver­fahren gegen die Schweiz­erische Eidgenossen­schaft ein­geleit­et. Die ICSID Sec­re­tary-Gen­er­al hat den Fall am 17. August 2020 unter der Fall­num­mer ICSID Case No. ARB/20/29 reg­istri­ert. Die Klägerin wird von Bot­te­ga Di Bel­la (Alicante/Spanien) vertreten, die Schweiz­erische Eidgenossen­schaft von Lalive (Genf/Schweiz). Der Stre­it­ge­gen­stand wird mit “Real estate devel­op­ment” umschrieben. Grund­lage bildet das Investi­tion­ss­chutz­abkom­men zwis­chen der Schweiz­erischen Eidgenossen­schaft und Ungarn, das im Okto­ber 1988 abgeschlossen wurde. Es han­delt sich gemäss der ICSID Web­site um das erste ICSID Schiedsver­fahren gegen die Schweiz­erische Eidgenossen­schaft.