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E‑Mail an die Her­aus­ge­ber Her­aus­ge­ber­schaft Prof. Dr. iur. Jua­na Vasel­la, RA | Her­aus­ge­berin und Redak­teurin (seit 2009)  Jua­na Vasel­la ist Lei­t­erin des Insti­tuts für Unternehmen­srecht an der School of Man­age­ment and Law der ZHAW sowie Pro­fes­sorin für Wirtschafts- und Unternehmen­srecht. Daneben ist sie als Kon­sulentin bei MME Legal | Tax | Com­pli­ance anwaltlich tätig. Zuvor war sie ordentliche Pro­fes­sorin an der…

EFD: Die Schweiz und Peru unterzeichnen DBA

Gemäss amtlich­er Mit­teilung des EFD haben die Schweiz und Peru am 21. Sep­tem­ber in Lima ein DBA unterze­ich­net. Neb­st ein­er OECD-Amt­shil­feklausel haben die Schweiz und Peru unter anderem vere­in­bart, dass bei­de Staat­en eine Quel­len­s­teuer von höch­stens 15 Prozent auf dem Brut­to­be­trag der Div­i­den­den erheben dür­fen. Wenn jedoch eine Gesellschaft eine Beteili­gung von min­destens 10 Prozent am Kap­i­tal der Div­i­den­den zahlen­den Gesellschaft hält, wird diese…

Bundesrat: Anpassungen im Verjährungsrecht der direkten Steuern und Ablehnung der Gastrosuisse MWST Initiative

Der Bun­desrat hat die Botschaft zur Anpas­sung des DBG und des StHG an den All­ge­meinen Teil des StGB ver­ab­schiedet. Ziel der Revi­sion ist es, die DBG und StHG trans­par­enter und les­bar­er zu machen, wom­it die Rechtssicher­heit gestärkt wer­den kann. Die Vor­lage ist in der Anhörung auf bre­ite Zus­tim­mung gestossen. Die Botschaft und der Entwurf zum Bun­des­ge­setz sowie der Ergeb­nis­bericht über…

Bundesrat will einheitliches Steuerstrafrecht

Gemäss amtlich­er Mit­teilung will der Bun­desrat durch eine Vere­in­heitlichung der Ver­fahren und der Straftatbestände im Steuer­strafrecht die Rechtssicher­heit stärken. Ein Sachver­halt soll für sämtliche davon betrof­fe­nen Steuern strafrechtlich gle­ich ver­fol­gt und beurteilt wer­den. Im gel­tenden Recht wer­den die Straf­bes­tim­mungen und die Ver­fahren jedoch je nach Steuer­art unter­schiedlich fest­gelegt. Wenn ein Sachver­halt mehrere Steuer­arten bet­rifft, löst er mehrere Ver­fahren aus und kann…

ESTV: Auswirkungen der Begrenzung des Fahrkostenabzugs bei der direkten Bundessteuer

Die Begren­zung des Fahrkosten­abzuges auf 3000 Franken pro Per­son hat Auswirkun­gen auf über 30 Prozent der erwerb­stäti­gen Steuerpflichti­gen. Das ist das Resul­tat ein­er Analyse der Eid­genös­sis­chen Steuerver­wal­tung (nur in Franzö­sisch), welche ins­beson­dere die fol­gen­den Fra­gen beant­wortet: Wie viele Steuerpflichtige machen einen Fahrkosten­abzug von mehr als 3000 Franken gel­tend?  Wie hoch ist der Fahrkosten­abzug dieser Steuerpflichti­gen?  Um wie viel steigt deren…

MWST-Info 04: Steuerobjekt

Die EStV hat heute das MWST-Info Nr. 04 zum Steuer­ob­jekt veröf­fentlicht. Es  “gibt Auskun­ft darüber, welche Leis­tun­gen (Liefer­un­gen und Dien­stleis­tun­gen) der Inland­s­teuer unter­liegen. Keine Aus­führun­gen enthält diese Info zur Steuer auf dem Bezug von Leis­tun­gen von Unternehmen mit Sitz im Aus­land durch Empfänger im Inland (Bezug­s­teuer) sowie zur Steuer auf der Ein­fuhr von Gegen­stän­den (Ein­fuhrs­teuer). Dies­bezüglich wird auf die MWST-Info…

BR: Gewinnsteuerliche Entlastung für Too-Big-Too-Fail-Finanzierungen; Vernehmlassung eröffnet

Der Bun­desrat hat am 9. Juni 2017 die Vernehm­las­sung zum Bun­des­ge­setz über die Berech­nung des Beteili­gungsabzuges bei Too-big-to-fail (TBTF)-Instrumenten eröffnet. Ziel dieser Vor­lage ist es, eine gewinns­teuer­liche Mehrbe­las­tung bei der Aus­gabe gewiss­er Finanzin­stru­mente zu ver­hin­dern, weil der durch die Aus­gabe angestrebte Eigenkap­i­ta­lauf­bau regelmäs­sig auf­sicht­srechtlich motiviert ist. Der Bun­desrat schlägt vor, den neg­a­tiv­en Effekt der sog. TBTF-Instru­mente (CoCos, Write-off-Bonds und Bail-in-Bonds…

ESTV: HA MWST führt elektronisches Fristerstreckungsformular ein

Ab sofort kön­nen Steuerpflichtige und deren Vertreter Frist­ge­suche für die ver­spätete Ein­re­ichung der Abrech­nung und/oder die ver­spätete Zahlung über ein elek­tro­n­is­ches For­mu­lar online ein­re­ichen. Mit dem For­mu­lar kön­nen Abrech­nungs- und Zahlungs­fris­ten beantragt wer­den. Fol­gende Punk­te sind zu beacht­en: Fris­ter­streck­un­gen kön­nen erst beantragt wer­den, nach­dem der Steuerpflichtige das Abrech­nungs­for­mu­lar erhal­ten hat. Gemäss MWSTG 87 I ist ab dem Fäl­ligkeits­da­tum ein Verzugszins geschuldet.…

ESTV: Rundschreiben Straflose Selbstanzeige

Am 5. Jan­u­ar 2010 hat die Eidg. Steuerver­wal­tung das Rund­schreiben “Selb­stanzeige” (2–069-D-2010‑d) pub­liziert. Das Bun­des­ge­setz vom 20. März 2008 über die Vere­in­fachung der Nachbesteuerung in Erbfällen und die Ein­führung der straflosen Selb­stanzeige (AS 2008, 4453) tritt am 1. Jan­u­ar 2010 in Kraft (Geset­zesvor­lage im Bun­des­blatt [BBl 2008, 2321]). Zeigt sich eine steuerpflichtige Per­son selb­st und erst­ma­lig wegen ein­er Steuer­hin­terziehung an,…

2C_961/2010: Darlehen zwischen Schwestergesellschaft i.c. keine geldwerte Leistung; Dreieckstheorie, Simulation; Beschwerdegutheissung (amtl. Publ.)

Die Beschw­erde­führer, ein Ehep­aar, waren Alleinak­tionäre der Y AG und seit Okto­ber 2002 auch der Z AG. Im Laufe des Jahres 2002 gewährte die Y AG der Z AG mehrere Dar­lehen, die sich Ende 2002 auf CHF 560’000 beliefen. Die Dar­lehen wur­den zins­los, ohne jegliche Leis­tung von Sicher­heit­en und teil­weise ohne schriftlichen Ver­trag gewährt. Die Instanzen des Kan­tons Zürich qualifizierten…