9C_654/2007: Kein Anspruch einer ehem. Regierungsrätin auf eine Rente (amtl. Publ.)

Nach­dem Dorothée Fierz am 4. Mai 2006 aus dem Zürcher Regierungsrat zurück­ge­treten war, klagte sie erfol­g­los gegen den Kan­ton auf Zus­prechung ein­er Rente. Das BGer bestätigt das Urteil des SozVers­Ger ZH. Das BGer hält zunächst an sein­er unter dem OG begrün­de­ten Prax­is fest, bei Stre­it­igkeit­en um die Bewil­li­gung oder Ver­weigerung von Ver­sicherungsleis­tun­gen der beru­flichen Vor­sorge … weit­er­lesen

4A_453/2007: Anfechtung eines Vor- oder Zwischenentscheids (amtl. Publ.)

Die Baupro­duk­te­herstel­lerin Hilti klagte als Inhab­erin der schweiz­erischen Farb­marke Rot (RAL 3020) CH 540 979 für Werkzeugkof­fer aus Kun­st­stoff für Bohrhäm­mer für Profis der Baubranche (inter­na­tionale Klasse 20), die sie als durchge­set­zte Marke beansprucht, und der inter­na­tionalen drei­di­men­sion­alen Marke IR 805 947 (3D) mit dem Far­banspruch rot (RAL 3020) für Met­al­lkof­fer, gegen Glob­al Mil­wau­kee auf … weit­er­lesen

4A_415/2007: keine Nichtigkeit bei Verletzung von StGB 167

In einem Urteil mit etwas obskurem Sachver­halt heisst das BGer eine Beschw­erde gegen einen Entscheid teil­weise gut, der eine Vere­in­barung als wegen eines Ver­stoss­es gegen ZGB 27 für unverbindlich erachtete. Eine Lizen­znehmerin liess durch eine Dritte Getränke pro­duzieren, war aber nicht in der Lage, den vere­in­barten “Vorschuss” für das Ent­gelt zu leis­ten. Dafür sprang der … weit­er­lesen

4C.66/2007: Hypothetische Einwilligung des Patienten

In einem Arzthaf­tungs­fall klagte ein Patient, selb­st Arzt, gegen drei Ärzte, die ihn gegen diverse Krankheit­en behan­delt hat­ten, erfol­g­los auf Schaden­er­satz. Das BGer schützt zunächst die Beweiswürdi­gung der Vorin­stanz; namentlich war die Fest­stel­lung, dass keine Ver­let­zung der ärzlichen Kun­st vor­lag, bindend. Die Rechtswidrigkeit des Ein­griffs ent­fiel fern­er wegen ein­er hypo­thetis­chen Ein­willi­gung. Der Masstab für die … weit­er­lesen

4A_406/2007: Keine Arbeitszeitbeschränkung für einen Chefarzt

Ein Che­farzt in einem Wal­lis­er Kranken­haus wurde wegen seines Ver­hal­tens im Spi­tal (Stim­mungss­chwankun­gen; ver­bale Aus­rutsch­er) ver­warnt. Nach­dem sich die Sit­u­a­tion im Lauf der Zeit weit­er ver­schlim­merte, wurde seine Stelle gekündigt, der Arzt wurde freigestellt. Der Arzt, der bere­its vor Ablauf der Kündi­gungs­frist arbeit­sun­fähig war, focht die Kündi­gung an und klagte gegen das Spi­tal auf Lohn … weit­er­lesen

4A_430/2007: Zuständigkeit am Ort der unerlaubten Handlung (IPRG 129 II)

Zwei Stiftungsräte hat­ten nach dem Tod des Stifters ohne Wis­sen und Zus­tim­mung der Erben über Ver­mö­gen der Stiftung ver­fügt. Dazu hat­ten sie in Genf zwei Briefe an die Bank ver­sandt, bei welch­er das oder ein Teil des Ver­mö­gens lag, um ein Kon­to aufzulösen und das Guthaben an eine Bank auf den Bahamas zu über­weisen. Die … weit­er­lesen

Krankenversicherung: Anhörung zur Umsetzung der Spitalfinanzierung eröffnet

Das EDI hat die drei Monate dauernde Anhörung zu Verord­nungsän­derun­gen im Bere­ich der Spi­tal­fi­nanzierung eröffnet. Die rev­i­dierten Verord­nun­gen sollen auf Jan­u­ar 2009 in Kraft geset­zt wer­den. Medi­en­mit­teilung Anhörung­sun­ter­la­gen vorgeschla­gene Änderun­gen der KVV vorgeschla­gene Änderun­gen der KLV vorgeschla­gene Änderun­gen der VKL

4A_442/2007: Auslegung von AVB (Bewertung der Schwere von Verletzungen)

Die Klägerin forderte nach einem schw­eren Reitun­fall die ver­traglichen Leis­tun­gen von ein­er pri­vat­en Unfal­lver­sicherung. Das BGer, das den Sachver­halt nicht frei prüfen kon­nte, weil keine UVG-Leis­­tung strit­tig war, legt die AVB aus und weist die Beschw­erde ab. Nach den anwend­baren AVB galt, dass sich die Inva­lid­itätssumme nach der vere­in­barten Ver­sicherungssumme bemisst, allen­falls der nach der vere­in­barten … weit­er­lesen

Weko: Untersuchung betr, Abreden bei Elektroinstallationen eröffnet

Die Weko hat 31. Jan­u­ar 2008 eine Unter­suchung gegen mehrere Elek­troin­stal­la­tions­fir­men und Branchen­ver­bände eröffnet. Die Unter­suchung bet­rifft Abre­den im Bere­ich der Elek­troin­stal­la­tio­nen bei Baupro­jek­ten in ein­er “grösseren Schweiz­er Stadt”. Das Ver­fahren wurde mit Haus­durch­suchun­gen bei mehreren Unternehmen ein­geleit­et. Offen­bar beste­ht Grund zur Annahme, dass sich Elek­troin­stal­la­tions­fir­men abge­sprochen haben, um bei Auss­chrei­bun­gen die Eingabesum­men zu koor­dinieren … weit­er­lesen