BGE 151 III 361 (BGer 5A_89/2024 vom 16. Dezember 2024)

…Inven­tar schlossen sie einen Ver­gle­ich, wonach D.D., E.D. und F.D. ihre Erban­teile gegen eine Entschädi­gung von CHF 1.8 Mio. an A.A., B.A. und C.A. abtrat­en. Nachträglich stellte sich her­aus, dass der Erblass­er bis zu seinem Ableben einziger Begün­stigter eines liecht­en­steinis­chen Treu­un­ternehmens war. Gemäss den Beis­tatuten waren B.A. und C.A. nach dessen Tod am Kap­i­tal und Ertrag des Treu­un­ternehmens begün­stigt. Das…

6B_775/2009: Widerhandlung gegen Lotteriegesetz durch TV-Gewinnspiele

…dass die Spiel­er zum Tele­fon grif­f­en und die Mehrw­ert­di­en­st­num­mer wählten. Die Hin­weise darauf, dass auch über Inter­net und WAP am Spiel teilgenom­men wer­den kon­nte, trat­en demge­genüber in den Hin­ter­grund, was offen­sichtlich und damit auch dem Beschw­erde­führer 1 klar war. Unter diesen Umstän­den musste der Beschw­erde­führer 1 mit der Möglichkeit rech­nen, dass der Durch­schnittszuschauer und selb­st ein Zuschauer mit über­durch­schnit­tlichen Kenntnissen…

4A_558/2020: natürlicher Kausalzusammenhang im Haftpflichtrecht

…den Ver­fahrens­ge­gen­stand auf die Frage des natür­lichen Kausalzusam­men­hangs und holte ein poly­diszi­plinäres Gutacht­en ein. Der Gutachter stellte eine anhal­tende somato­forme Schmerzstörung (F45.4) und eine mit­telschwere Depres­sion mit soma­tis­chem Syn­drom (F.32.11) fest und bejahte den natür­lichen Kausalzusam­men­hang zwis­chen dem Unfall und den Störun­gen, dies obschon die Störun­gen teil­weise erst einige Jahre nach dem Unfall formell (psy­chi­a­trisch) behan­delt wur­den und degen­er­a­tive Wirbelsäulenerkrankungen…

Datenschutz

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4A_125/2021: Keine Sorgfaltspflichtverletzung der Cevi-Leiterpersonen

…auf­grund des gerin­gen Gefälles kein hohes Tem­po erre­icht­en. Der Strassen­rand wies zudem einen durchge­hen­den ca. 50 cm hohen Schnee­wall auf und verun­möglichte gemäss Polizeirap­port ein unbe­ab­sichtigtes Hin­aus­rutschen. Als der Kläger die Strasse wieder hochlief, stieg er auf hal­ber Strecke über den Schnee­wall und wollte F und seinem Brud­er G fol­gen, die den dor­ti­gen steilen Abhang bere­its hin­un­tergerutscht waren. Obschon ihm die…

6B_760/2008: Bemessung des Tagessatzes (Art. 34 Abs. 2 StGB); mehrfacher Betrug und mehrfache Urkundenfälschung

…Art. 46 StGB die höhere Strafe bezahlen muss als ein finanziell gle­ich gestell­ter Täter, welchem von vorn­here­in der bed­ingte Strafvol­lzug ver­weigert wird. Dies wider­spricht dem Grund­satz der Rechts­gle­ich­heit nach Art. 8 Abs. 1 BV und ver­let­zt Art. 34 StGB.“ „3. […] Zwar ste­ht dem Sachrichter auch bei den Bemes­sungs­grund­la­gen (zum Beispiel den pauschalen Abzü­gen und der Aufrech­nung von Nat­u­ralleis­tun­gen) ein Ermessen…

I 246/05: Wechselwirkung zwischen den Beeinträchtigungen im Erwerb und im Haushalt (amtl. Publ.)

…nicht im Rah­men der Arzt- und Abklärungs­berichte berück­sichtigten — Beein­träch­ti­gung des Leis­tungsver­mö­gens (hier: Erwerb) in der anderen Beschäf­ti­gung (hier: Haushalt) führt und ob diese Ver­min­derung im Sinne ein­er invali­den­ver­sicherungsrechtlich mass­ge­blichen Wech­sel­wirkung abzugel­ten ist.” Die vere­inigten sozial­rechtlichen Abteilun­gen habe — im vor­liegend zu beurteilen­den Fall — die Grund­sätze zur Beachtlichkeit von Wech­sel­wirkun­gen zwis­chen Erwerbs- und Auf­gaben­bere­ich (im Sinne des Art. 27 IVV

Revision des DSG: Entwurf und Botschaft veröffentlicht

…fehlbare Unternehmen, son­dern als Straf­sank­tio­nen gegen ver­ant­wortliche Mitar­beit­er richt­en soll­ten. Der Bun­desrat will an diesem Sys­tem fes­thal­ten, hat den Bussen­rah­men aber auf CHF 250’000 gesenkt und die Tatbestände als Vor­satzde­lik­te aus­gestal­tet. Straf­bar ist fern­er nur die Ver­let­zung bes­timmter Mitwirkungspflicht­en gegenüber dem EDÖB, der Infor­ma­tions- und Auskun­ft­spflicht, der Pflicht­en bei Aus­lands­bekan­nt­gabe und Auf­trags­bear­beitung und der Daten­sicher­heit­san­forderun­gen. Nicht straf­bar sind weit­er­hin eine Verletzung…

2C_113/2017: Vertrieb von Tickets im Hallenstadion Zürich, Verstoss gegen Art. 5 und 7 KG bejaht

…Betra­cht. Das Bun­desver­wal­tungs­gericht habe sodann nachvol­lziehbar und sachver­haltlich willkür­frei fest­gestellt, dass die Ver­anstal­ter auf­grund der fehlen­den Kon­nex­ität der ver­schiede­nen Tick­et­sys­teme, der Kom­plex­ität der Sys­teme und der daraus fol­gen­den Fehler­an­fäl­ligkeit und des Zusatza­ufwands auf mehrere Tick­etver­trieb­sun­ternehmen verzicht­en und den Tick­etver­trieb bloss durch ein einziges Unternehmen vornehmen lassen wür­den. Die 50%-Klausel wirke somit in den aller­meis­ten Fällen wie eine 100%-Klausel und der…

Revision des Namens- und des Bürgerrechts zur Gleichstellung der Ehegatten: In Kraft am 1. Januar 2013

Der Bun­desrat hat die Revi­sion des Namens- und des Bürg­er­rechts zur Gle­ich­stel­lung der Ehe­gat­ten auf den 1. Jan­u­ar 2013 in Kraft geset­zt. Die Eheschlies­sung wird sich dann grund­sät­zlich nicht mehr auf Namen und Bürg­er­recht der Ehe­gat­ten auswirken; bei­de behal­ten den eige­nen Namen und das eigene Bürg­er­recht, wenn sie nicht den Ledig­na­men der Braut oder des Bräutigams als gemein­samen Fam­i­liennamen wählen.…