4A_246/2011: Auslegung einer pathologischen Schiedsklausel

Im Entscheid 4A_246/2011 vom 7. Novem­ber 2011 (amtl. Pub­lika­tion vorge­se­hen) set­zte sich das Bun­des­gericht mit der Ausle­gung ein­er pathol­o­gis­chen Schied­sklausel auseinan­der. Beschw­erde­führer war ein Fuss­ball­club, Beschw­erdegeg­ner­in eine Fuss­bal­la­gen­tur. Diese Parteien schlossen 2003 eine Vere­in­barung betr­e­f­fend den Trans­fer eines Spiel­ers. Die Vere­in­barung enthielt die fol­gende Klausel: “The com­pe­tent instance in case of a dis­pute con­cern­ing this … weit­er­lesen

4A_631/2011: Prüfung, ob einer Partei der Rechtsmittelverzicht subjektiv entgegengehalten werden kann

Im Entscheid 4A_631/2011 vom 9. Dezem­ber 2011 set­zte sich das Bun­des­gericht mit der Frage auseinan­der, ob sich eine Recht­snach­fol­gerin den in ein­er Schiedsvere­in­barung enthal­te­nen Rechtsmit­telverzicht ent­ge­gen­hal­ten lassen müsse, der vom Vertreter des Rechtsvorgängers abgeschlossen wurde. Dabei erk­lärte das Bun­des­gericht: Für einen gülti­gen Rechtsmit­telverzicht seit­ens der Beschw­erde­führerin ist zunächst erforder­lich, dass diese in sub­jek­tiv­er Hin­sicht an … weit­er­lesen

Änderung des DBA mit Deutschland in Kraft getreten

Gestern (am 21. 12.) wur­den die Rat­i­fika­tion­surkun­den für das rev­i­dierte DBA zwis­chen der Schweiz und Deutsch­land aus­ge­tauscht (vgl. die entsprechende Medi­en­mit­teilung). Damit ist das DBA in Kraft getreten. Noch nicht rat­i­fiziert wurde dage­gen das Abkom­men mit Deutsch­land über eine Quellensteuer .

ESTV: Senkung der Zinssätze bei der MWST

Das Eid­genös­sis­che Finanzde­parte­ment senkt die Sätze für den Verzugszins und den Vergü­tungszins bei der Mehrw­ert­s­teuer um je 0,5 Prozent­punk­te. Ab dem 1. Jan­u­ar 2012 betra­gen somit sowohl der Verzugs- als auch der Vergü­tungszinssatz 4% pro Jahr. Weit­ere Infor­ma­tio­nen auf der ESTV-Website.

WEKO: Verfahrenseinstellung in Sachen Mobilfunkterminierung

Mit Medi­en­mit­teilung vom 20. Dezem­ber 2011 gab die Wet­tbe­werb­skom­mis­sion (WEKO) bekan­nt, dass sie eine Unter­suchung gegen Swiss­com, Orange und Sun­rise eingestellt hat. Die Unter­suchung gegen die drei Mobil­funkan­bi­eter hat­te ihren Ursprung bere­its im Jahr 2002 und betraf die Gebühren für die soge­nan­nte Ter­minierung von Sprachan­rufen in Mobil­funknet­zen. Verkürzt gesagt han­delt es sich bei der Ter­minierung … weit­er­lesen

FINMA formuliert Erwartungen betreffend nicht autorisierte Handelstransaktionen

Die FINMA ging der Frage nach, wie die Banken die Risiken aus nicht autorisierten Han­del­stransak­tio­nen bess­er beherrschen kön­nen. Die FINMA hat ihre Erwartun­gen an die Banken in 30 Kon­trollpunk­ten umschrieben. Weit­ere Infor­ma­tio­nen: Medi­en­mit­teilung sowie FIN­­MA-Mit­teilung 31 (2011)

FINMA-Bericht zeigt Mängel im Anlegerschutz bei strukturierten Produkten

Die FINMA hat stich­proben­haft vere­in­fachte Prospek­te und Verkauf­sun­ter­la­gen betr­e­f­fend struk­turi­erte Pro­duk­te unter­sucht. Die Kon­trolle ergab, dass die unter­sucht­en Prospek­te zwar inhaltlich voll­ständig, aber meist zu wenig ver­ständlich, zu umfan­gre­ich und zu tech­nisch sind. Ins­ge­samt stellt die FINMA fest, dass die Anleger gegen­wär­tig nur ungenü­gend geschützt sind, weshalb die reg­u­la­torischen Grund­la­gen zu verbessern seien. Weit­ere Einzel­heit­en siehe … weit­er­lesen

Sekretariat WEKO publiziert Schlussbericht in Sachen Gebäudeversicherung Bern

In der Vor­abklärung gemäss Art. 26 KG betr­e­f­fend die Gebäude­ver­sicherung Bern (GVB) hat das Sekre­tari­at der Weko seinen Schluss­bericht pub­liziert. Die Vor­abklärung sollte Auf­schluss darüber geben, ob sich die GVB in den Märk­ten für Gebäudezusatzver­sicherun­gen und für Neben­tätigkeit­en im Bere­ich der Gebäude­ver­sicherung möglicher­weise unzuläs­sig im Sinne von Art. 7 KG ver­hält.  Hin­ter­grund der Vor­abklärung bildete … weit­er­lesen

4A_424/2011: Mit offensichtlicher Verletzung des Rechts nach Art. 393 lit. e ZPO ist nur eine Verletzung des materiellen Rechts gemeint

Im Entscheid 4A_424/2011 vom 2. Novem­ber 2011 set­zte sich das Bun­des­gericht mit der Rüge auseinan­der, wonach der ange­focht­ene Bin­nen­schiedsspruch willkür­lich im Sinne von Art. 393 lit. e ZPO sei, weil er auf einem fehler­haften Gutacht­en basiere, dessen Ver­fass­er offen­sichtlich befan­gen gewe­sen seien. Das Bun­des­gericht erk­lärte ein­lei­t­end, dass mit der offen­sichtlichen Ver­let­zung des Rechts nach Art. 393 … weit­er­lesen

WEKO eröffnet Untersuchung gegen Sanitärgrosshändler

Die WEKO hat am 21. Novem­ber 2011 eine Unter­suchung gegen die zehn bedeu­tend­sten Schweiz­er Grosshändler für Pro­duk­te in den Bere­ichen San­itär und Bäder sowie gegen einen über­ge­ord­neten Ver­band eröffnet. Nach Angaben der WEKO deuteten sowohl Anzeigen als auch eine Mark­t­beobach­tung des Sekre­tari­ates der WEKO darauf hin, dass die betrof­fe­nen Unternehmen kartell­rechtswidrige Preis- und Gebi­etsab­sprachen getrof­fen … weit­er­lesen