8C_470/2014: Die Fachstelle für Personensicherheitsprüfungen ist nicht berechtigt, beim BGer Beschwerde zu erheben (amtl. Publ.)

…sie, dem Mann auf­grund eines erhöht­en Gewalt­po­ten­tials keine per­sön­liche Waffe zu über­lassen. Nach­dem das Bun­desver­wal­tungs­gericht den Entscheid aufhob, gelangte die Fach­stelle PSP an das BGer, welch­es auf die Beschw­erde nicht ein­tritt. Das BGer führt aus, dass zur Beschw­erde in öffentlich-rechtlichen Angele­gen­heit­en u.a. die Bun­deskan­zlei und die Departe­mente des Bun­des berechtigt seien. Zudem seien die den Departe­menten des Bun­des unter­stell­ten Dienststellen…

Teilrevision des Transplantationsgesetzes: Vernehmlassung eröffnet

Die Vernehm­las­sung zur Teil­re­vi­sion des Trans­plan­ta­tion­s­ge­set­zes. Die Vernehm­las­sung dauert bis am 21. Okto­ber 2011. Die Vernehm­las­sung­sun­ter­la­gen find­en sich hier. Die Teil­re­vi­sion sieht ins­beson­dere vor, dass Gren­zgänger und ihre nichter­werb­stäti­gen Fam­i­lienange­höri­gen, die jew­eils in der Schweiz kranken­ver­sichert sind, bei der Zuteilung von Orga­nen zu Trans­plan­ta­tion­szweck­en den Per­so­n­en mit Wohn­sitz in der Schweiz gle­ichgestellt wer­den. Fern­er wird mit konkretisieren die Änderun­gen den…

Deutsche Erbrechtsreform in Kraft am 1. Januar 2010

…eine glei­t­ende Auss­chlussfrist für den Pflicht­teilsergänzungsanspruch (d.h. Frist, inner­halb welch­er Schenkun­gen des Erblassers anfecht­bar sind; neuerd­ings find­et eine Schenkung für die Berech­nung des Ergänzungsanspruchs gradu­ell immer weniger Berück­sich­ti­gung, je länger sie zurück­liegt) und eine bessere Hon­orierung von Pflegeleis­tun­gen beim Erbaus­gle­ich.  Zudem wer­den die Verkürzungs­fris­ten bei fam­i­lien- und erbrechtlichen Ansprüchen verkürzt.  Weit­ere Infor­ma­tio­nen sind zB hier und hier (Geset­ze­sen­twurf) zu finden.…

5A_253/2024: Pfändbarkeit eines Bankkontos, das ausschliesslich mit Rentenleistungen der AHV und mit Ergänzungsleistungen gespeist wird (amtl. Publ.)

…Leben­shal­tungskosten zu bezahlen (E. 2.4): “Auss­chlaggebend ist allein die vorin­stan­zlich fest­gestellte Tat­sache, dass der Sal­do des betr­e­f­fend­en Bankkon­tos über eine Zeitspanne von rund sechs Monat­en grund­sät­zlich nur leicht­en Schwankun­gen unter­lag und sich grössten­teils zwis­chen Fr. 14’000.– und Fr. 18’000.– bewegte. Diese Sachver­halts­fest­stel­lung stellt der Beschw­erde­führer im hiesi­gen Ver­fahren nicht in Abrede, noch bestre­it­et er die vorin­stan­zliche Erken­nt­nis, wonach er trotz…

In eigener Sache: RA Sabine Herzog, LL.M., und RA Philipp Kruse, LL.M., verstärken swissblawg

…bericht­en. Sabine Her­zog ist Recht­san­wältin bei Bak­er & McKen­zie in Zürich. Zuvor arbeit­ete sie als juris­tis­che Sekretärin am Bezirks­gericht Hor­gen und am Han­dels­gericht Zürich. Sie ist auf Prozess­führung und Nach­lass­pla­nung spezial­isiert und pro­moviert über ein The­ma im Bere­ich IPR und Erbrecht. Bei Swiss­blawg übern­immt sie die Gebi­ete Erb- und Fam­i­lienrecht. Damit beste­ht das Redak­tion­steam von swiss­blawg nun­mehr aus elf Juristen. …

5A_334/2014: Namensänderung minderjähriger Kinder nach Scheidung der Eltern; geänd. Rspr. zum neuen Namensrecht (amtl. Publ.)

…wer­den kann, dass sein Name zu konkreten und ern­sthaften sozialen Nachteilen führt. Das nachgewiesene Bedürf­nis ein­er Übere­in­stim­mung des Namens des Kindes mit dem­jeni­gen des Inhab­ers der elter­lichen Sorge kann grund­sät­zlich einen solchen “acht­enswerten Grund” darstellen. Allerd­ings ist im jew­eili­gen Fall eine sorgfältige Abklärung der Umstände vorzunehmen, da die Namen­sän­derung eine weit­ere Tren­nung vom anderen Eltern­teil bewirken und das Kindesin­ter­esse bein­trächti­gen kann.…

Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Revision des Erbrechts

…auf Auflö­sung der einge­tra­ge­nen Part­ner­schaft. Der Bun­desrat verzichtet darauf, den fak­tis­chen Lebenspart­ner­in­nen und Lebenspart­nern geset­zliche Erbansprüche oder sog­ar einen Pflicht­teil einzuräu­men. Neu sollen jedoch fak­tis­che Lebenspart­ner­in­nen und Lebenspart­ner, die nach dem Tod ihres Part­ner oder ihrer Part­ner­in in finanzielle Not ger­at­en, einen Unter­stützungsanspruch haben. Das Instru­ment des Unter­stützungsanspruch­es soll die Aus­nahme sein und nur solange wirken, wie es nötig ist,…

B‑6046/2008: “Roseman” und “Rothman” ähnlich; “th” (engl.) oft als “s” gesprochen (Wortklang)

…unter­schiedlichen Schrift­bilds, weil Wortk­lang und Sin­nge­halt (Fam­i­liennamen) ähn­lich seien. Der Unter­schied der Kon­so­nan­ten­fol­gen “th” und “se” fiel kaum ins Gewicht:  “Nicht nur bei Franzö­sisch- son­dern auch bei Deutsch- und allen­falls bei Ital­ienis­chsprachi­gen wird das Buch­staben­paar “th” oft als “s”, “d” oder “z” gesprochen.” Zudem haben die Markenbe­standteile “Crown Agen­cies” und “King Size” keine sig­nifikante Bedeu­tung. Ins­ge­samt sei eine Ver­wech­slungs­ge­fahr also…

5A.190/2007: Persönlichkeitsverletzung durch Namensänderung der Kinder (Massnahmeverfahren)

Wenn die Mut­ter nach ein­er Schei­dung und Wiederver­heiratung beantragt (Gesuch um Namen­sän­derung, ZGB 30 I), die Kinder nicht mehr mit dem geset­zlichen Namen (dem Namen des Exmannes) zu benen­nen, son­dern mit dem Namen des neuen Ehe­manns, so kann dies den Vater der Kinder in sein­er Per­sön­lichkeit ver­let­zen. Das Inter­esse der Kinder, nach dem Ersatz­vater zu heis­sen, war nicht aus­re­ichend, um…

9C_498/2015: Arbeitgeber ist zur Rückerstattung von zuviel ausbezahlter Erwerbsausfallentschädigung verpflichtet (amtl. Publ.)

…sich auf den Stand­punkt, dass die A. AG als reine Zahlstelle fungiere und fol­glich nicht zur Rück­er­stat­tung zu viel aus­bezahlter Erwerb­saus­fal­l­entschädi­gung verpflichtet wer­den könne. Diese Ansicht wird vom BGer nicht geteilt: Wie die Beschw­erde­führerin richtig bemerkt, kom­men nach Art. 19 Abs. 2 ATSG Taggelder und ähn­liche Entschädi­gun­gen — wobei zu den “ähn­lichen Entschädi­gun­gen” ins­beson­dere die Entschädi­gung für Dien­stleis­tende gehört […] —…